18 Jahre sein

Babylon   Lyrik

Komp.:  Formel I

Text:  Norbert Schmidt / Katharina Koch (= Sylvia Hahnisch)

 
Er ist 16, kein erwachsener Mann
und er fühlt, er muß hier aus.
Seine Mutter kiekt den Alten kaum noch an
hat das Leben mit ihm satt,
so `n kaputtes Haus.
 
Dann die Sprüche, zusammen halten sie `s nicht aus,
wann geht der Bengel aus dem Haus.
Doch bis dahin wollen sie noch zusammenkleben,
hält er es solange noch aus
So`n  kaputtes Haus, in dem er nicht leben will,
da gibt `s nicht viel, was ihn hält.
Ein Haus, in dem er nicht leben will,
da ist es kalt, er will raus.
18 schon zu sein, wie oft denkt er daran
und dazu `ne dufte Braut.
Mit der erdann sein Leben aufbauen kann,
aber kein kaputtes Haus.
In dem er nicht leben kann,
da gibt `s nicht viel was ihn hält
Ein Haus, das steht wie ein Fels im Sturm
für ihn wärs die neue Welt.
18 Jahre sein, denkt, dann ist er frei,
18 Jahre sein, so ist jetzt sein Schrei.
Nicht die Kraft verlieren für ein neues Haus
Nicht den Kopf verlieren im kaputten Haus.
In dem er nicht leben kann,
da gibt `s nicht viel was ihn hält
Ein Haus, das steht wie ein Fels im Sturm
für ihn wärs die neue Welt.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.