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Abends in der Stadt |
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Electra |
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Lyrik |
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Komp. Bernd Aust |
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Text: Bernd Aust |
Abends wenn ich ohne Hast |
| dein Lichtermeer betrachte. |
| Dann drückt ein Wunsch mit sanfter Hand |
| mir Tränen in`s Gesicht. |
| Ein Wunsch mit bitterer Erfahrung, |
| das dieser Himmel nie mehr auf uns fällt. |
| Der Himmel unter dem wir leben |
| uns alle unter sich begräbt. |
| Die Liebe verbrennt. |
Abends wenn ich ohne Hast |
| durch die Strassen meiner Stadt geh. |
| Wenn die Bilder einer Nacht |
| wie Feuer in mir brennen. |
| Und ich seh` wie wenig Stunden |
| kluge Händewerk in Staub verfällt. |
| Die Flammen wahllos Leben töten, |
| die Eltern liebevoll umsorgt. |
| das darf nie mehr sein. |
Kein Lied ist uns zu laut |
| damit Dresden bleibt |
| zum zweiten Mal erbaut für unsre Kinder |
| Kein Lied ist uns zu laut |
| damit die Erde nie zerfällt |
| wie damals unsre Stadt zerfiel. |
Abends wenn ich ohne Hast |
| müd` in deine Arme sinke. |
| Traumlos nach dem langen Tag, |
| zufrieden jetzt und hier. |
| Doch manchmal zwischen Nacht und Wach |
| zerreißt der Schlaf. |
| Ich habe Angst vor`m Tod und fürchte |
| das man den Kampf ums Weltenrecht |
| uns achtlos zertritt. |
Kein Lied ist uns zu laut |
| damit Dresden bleibt |
| zum zweiten Mal erbaut für unsre Kinder |
| Kein Lied ist uns zu laut |
| damit die Erde nie zerfällt |
| wie damals unsre Stadt zerfiel. |
Kein Lied ist uns zu laut |
| damit Dresden bleibt |
| zum zweiten Mal erbaut für unsre Kinder |
| Kein Lied ist uns zu laut |
| damit die Erde nie zerfällt |
| wie damals unsre Stadt zerfiel. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.