Abendstunden

Silly

Lyrik

Komp. Silly

Text: René Volkmann

In den stillen Abendstunden,
wenn die Trommelstöcke ruhn,
wenn auch unsre großen Meister
etwas ganz Privates tun.
In den stillen Abendstunden
hält mich unter Dach und Fach
manchmal so ein ferner Atem,
so 'ne kleine Sehnsucht wach.

Und dann stehe ich am Fenster,
und dann schau' ich in die Nacht,
und dann stürz' ich in den Abgrund,
der mich müd' und hilflos macht.
Und dann heul' ich in die Kissen,
und dann lieb' ich einen Mann,
und der holt mich wieder runter,
gegen Morgen irgendwann.

In den kühlen Abendstunden,
wenn die Räder stillestehn,
die mich durch mein Leben schleifen,
musst du öfter nach mir sehn,
dass ich unter meinen Füßen
immer noch den Boden spür,
dass ich mich in meinen Ängsten,
im Alleinsein nicht verlier.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.