Abschied

City

Lyrik

 

Komp. Georgi Gogow

 

Text: Toni Krahl

 
Da sitzt am Strand ein alter Mann,
stiert auf das Meer, im Rücken das Land,
in seinen Augen kindlicher Glanz.
Zum letzen Mal sieht er den Wellentanz.
Ihm fällt der Abschied schwer,
doch viel Zeit bleibt nicht mehr.
 
Zum letzen Mal schmecken seine Lippen Salz.
Und immer dicker wird der Kloß im Hals.
Wie oft saß der Alte schon an diesem Ort,
mit dem Wind fliegen die Gedanken fort.
Wer bringt den Möwen dann das täglich Brot?
Und wie auf Wunsch erscheint das Abendrot.
Zum letzen Mal murmelt er leis das Gebet,
mit feuchten Augen steht er auf und geht.
 

 Doch fällt der Abschied schwer

Sein Leben war das Meer.
Viel Zeit bleibt nicht mehr.
Der Alte nimmt Abschied.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.