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Albatros |
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Karat |
Lyrik |
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Komp. Ulrich Swillms |
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Text: Norbert Kaiser |
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Es gibt einen Vogel |
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den haben Matrosen zum Herrscher gekrönt |
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er fliegt um die Erde vom Südpol nach Norden |
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kein Ziel ist zu weit: |
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Der Albatros kennt keine Grenzen. |
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Er segelt mit Würde, |
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durchwandert die Lüfte als wär er ein Gott |
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er folgt ihren Schiffen, |
| auf Hochsee durch Klippen, |
| berauschend sein Flug |
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Er sucht ihren Weg durch die See |
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Und krachen die Stürme mit rauer Gewalt, |
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auf den Ozeanen so unendlich weit |
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dann fliegt er mit Feuer und steigt ungeheuer |
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zur Freiheit der Meere. |
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Doch wenn er gefangen, |
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mit armdicken Schlingen mit Tücke und List |
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dann brechen die Schwingen, |
| es trauert das Meer, |
| das den Herrscher vermisst |
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Gefangen sein heißt für ihn Tod. |
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Die Sklaven der Erde, |
| verhöhnt und geschunden, |
| sie teilten sein Los |
| wenn er liegt gefesselt, |
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verblutend am Ufer, gebrochen sein Flug |
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Der Albatros ist ihr Symbol. |
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Doch ruft ihn die Weite, |
| die endlose Macht, |
| dann stürmt er ins Freie mit maßloser Kraft |
| er schwingt seine Flügel, |
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sprengt Schlösser und Riegel, |
| der Fesseln und Ketten |
| Und türmen sich Wände, |
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und greifen ihn Zwingen aus Wolken wie Blei |
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und schlagen ihn Blitze, |
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er kämpft mit den Schwingen das Hindernis frei |
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Er findet den Weg auch im Orkan |
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Und krachen die Stürme mit rauer Gewalt, |
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auf den Ozeanen so unendlich weit |
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dann fliegt er mit Feuer und steigt ungeheuer |
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zur Freiheit der Meere |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.