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Als ich vierzehn war |
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Thalheim |
Lyrik |
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Komp. Barbara Thalheim |
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Text: Fritz-Jochen Kopka |
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| da hatte ich ganz lange Arme. |
| Die baumelten an mir herum |
| Als ich vierzehn war, |
| da riefen sie mich Tischlers Tochter |
| Und so was brachte mich fast um |
| Und ich fürchtete, mir wäre irgend etwas nicht gegeben |
| Und ich argwöhnte, ich müsse weit von meinen Wünschen leben |
| Als ich vierzehn war |
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Als ich vierzehn war, |
| verliebt ich mich in meinen Lehrer |
| und malte mir die Augen an. |
| Er nahm gar nichts wahr. |
| Ich stand vor ihm in meiner Liebe |
| Und brachte die drei Worte an |
| Doch er lachte nur, als wäre das ein Kinderstreich gewesen |
| Und für mich war` s mit dem Lieben aus, fürs ganze weitre Leben |
| Als ich vierzehn war |
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Wenn man vierzehn ist, kann’s einem gehen |
| wie im schlimmsten Film, ein großes Wehen, |
| schüttelt jeden Tag und man sucht nichts wie Halt |
| Wenn man vierzehn ist, kanns einem gehen |
| Wie vor einer Tür, durch kann man sehen |
| Und man könnte rein und zählt doch nicht dazu. |
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Als ich vierzehn war |
| zerplatzten meine ersten Träume |
| Als ich mein eignes Zeugnis sah |
| Als ich vierzehn war |
| das Leben hatte nichts Besonderes |
| Mit mir und meiner Zukunft vor |
| Und ich fürchtete, mir wäre irgend etwas nicht gegeben |
| Was sonst jeder hat, und weit von meinen Wünschen |
| müßt ich leben, als ich vierzehn war. |
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Als ich vierzehn war |
| da wollt ich alles anders machen, |
| Mein Zeugnis unterschrieb ich selbst |
| Als ich vierzehn war |
| wie oft packt ich meine Sachen |
| Und wie oft packte ich sie aus |
| Denn ich fürchtete, |
| mir wäre irgend etwas nicht gegeben, |
| und ich konnte nicht allein |
| und nicht mit andern Leuten leben, |
| Als ich vierzehn war |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.