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Als es dich noch nicht gab

Pieckert

Lyrik

Komp. Horst Krüger

Text: Gisela Steineckert

 

Als es dich noch nicht gab,

 vor langen Wintern, vor matten Sommern
hab ich mehr als alles andre mich geliebt
 

Wie das dahingeht,

wie sich das ändert
da es auf einmal soviel zu lieben gibt
 

Was ich früher nie gab,

weiß ich, seit ich dich hab
oder hab ich dich nicht-
sieh mir ins Gesicht
 

Als es dich noch nicht gab,

vor leeren Nächten, vor blassen Tagen
hab ich manche schlimme Unruh nicht gekannt
 

Wie man das aushält,

was man da mitmacht
ohne Gewissheit, ohne ein sichres Pfand
Nimm mich an, nimm mich an und nimm,
 was ich hab
Mach die Arme auf
Mach die Arme auf
Mach die Arme auf
nimm mich ganz in Kauf
 

Halt den Mund, halt den Mund

ich bleibe hier, ich bleib bei dir
lass uns sein mich gesund
 

Als es dich noch nicht gab,

 vor jenem andern
vor manchen Kummer
hab ich mehr als allen andern
mir geglaubt
 

Wie das dahingeht, wie mich das ändert

was den Schlaf mir raubt
Ich hab gar nicht gewusst
kaum das Herz in der Brust
Manchmal glaub ich dir nicht
Manchmal glaub ich dir nicht
 

Nimm mich an, nimm mich an

 und nimm was ich hab
Mach die Arme auf
Mach die Arme auf
Mach die Arme auf
nimm mich ganz in Kauf
Halt den Mund, halt den Mund
ich bleibe hier, ich bleib bei dir
lass uns sein mich gesund

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.