Asphalttraum

Asphalttraum

Berluc

 

Lyrik

 Komp. Manfred Kähler

Text: Kurt Demmler

 

Ein kalter Traum aus Asphalt,

kam über mich, ich schrie Halt.
Und kalter Schweiß gefror` bald,
nein, nicht zu Eis, zu Asphalt.
 

Um mich her, Asphalt.

Fluss und Meer, Asphalt.
Baum und Strauch, Asphalt.
Dach und Rauch, Asphalt.
Jeder Weg, Asphalt.
Jeder Steg, Asphalt.
Wald und Feld, Asphalt.
Sternenzelt, Asphalt.
 

Wo der Mensch seine Strassen baut,

haut er ab was da war.
Wo der Mensch sein Weg sich haut
liegt Asphalt über`s Jahr.
 

Mein Schuh schon Asphalt.

Mein Tuch schon Asphalt.
mein Kuss schon Asphalt.
Mein Muss schon Asphalt.
Der Blick schon Asphalt.
Das Glück schon Asphalt.
Die Stirn schon Asphalt.
Das Hirn schon Asphalt.
 

Wo der Mensch seine Strassen baut,

haut er ab was da war.
Wo der Mensch sein Weg sich haut
liegt Asphalt über`s Jahr.
 

Wo der Mensch seine Strassen baut,

haut er ab was da war.
Wo der Mensch sein Weg sich haut
liegt Asphalt über`s Jahr.
 

Wo der Mensch seine Strassen baut,

haut er ab was da war.
Wo der Mensch sein Weg sich haut
liegt Asphalt über`s Jahr.
 

Wo der Mensch seine Strassen baut,

haut er ab was da war.
Wo der Mensch sein Weg sich haut
liegt Asphalt über`s Jahr.
 

Und erwache aus meinem Traum,

Sonne lacht zu mir her.
Und das Laub rauscht in dem Baum,
doch ich riech schon den Teer.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.