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Auch allein - auch zu zwein |
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J.Walter |
Lyrik |
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Komp. Thomas Natschinski |
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Text: Gisela Steineckert |
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Ohne zwei andre Augen lebst du nicht, |
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die wecken deine Zärtlichkeit. |
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Ohne zwei andre Hände packst du`s nicht, |
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da ist das nahste Ziel zu weit. |
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Auch allein schmeckt woanders der Fisch und der Landwein, |
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auch allein schläfst du anderswo irgendwie ein. |
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Auch allein kannst du leicht |
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mit den anderen vergnügt sein. |
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Auch allein - aber außerdem hast du ja Recht, |
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ohne das jemand wartet, lebst du nicht, |
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wer lacht und weint denn nur für sich? |
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Ohne das andre Leben reicht dein`s nicht, |
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jemand muss Angst verspür`n um dich. |
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Auch zu zwein kann ein Abend wie beißender Rauch sein. |
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Auch zu zwein wird das Bett manchmal kalt wie Stein. |
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Auch zu zwein gibt es Dummheiten, |
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die müßten nicht sein. |
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Auch zu zwein, aber ja doch, ich gebe dir Recht. |
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Ohne zwei andre Augen lebst du nicht, |
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die wecken deine Zärtlichkeit. |
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Ohne zwei andre Hände packst du`s nicht, |
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da ist das nahste Ziel zu weit. |
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Auch allein kannst du immer mal wieder ganz groß sein. |
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Auch allein siehst du neidlos die andern zu zwein. |
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Auch allein geht die Zeit `rum und Spaß muß ja auch sein, |
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doch man kommt auf die Dauer nur sehr schlecht zurecht. |
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Ganz allein wärst du ohne die anderen Augen, |
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ganz allein gäb`s die andere Zärtlichkeit nicht, |
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ganz allein würd` das Leben die Hälfte nur taugen, |
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ganz allein, da fehlt beiden das andre Gesicht. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.