|
Aus zweiter Hand |
||
|
Karat |
Lyrik |
|
|
Komp. Ulrich Swillms |
||
|
Text: Norbert Kaiser |
||
|
Irgendwann war ein Nachmittag: |
|
Sie trug unterm Regenschirm einen roten Mund, |
|
den ich durch Zufall sah. |
| Jeder Tag war ein leeres Glas, |
| wenn ihr Blick die Zeit anhielt. |
|
Und dann spürte sie die Sekunde Einsamkeit. |
|
Hab sie aus zweiter Hand. Aus zweiter Hand. |
|
Sie gleicht dem Bild, das ich niemals fand. |
|
Wieder mal stand ich auf Empfang. |
|
Und ich ging auf dünnes Eis, |
|
das die Hoffnung trägt und niemals sicher ist. |
|
Grünes Licht für dein Neonherz, |
|
wenn dein Blick die Zeit anhält, |
|
und dann spüren wir die Sekunde Ewigkeit. |
| ´ |
|
Wenn dir mal Streit gefällt, |
|
werd ich ihn überstehn. |
|
Doch wenn du schweigend frierst, |
|
tau ich in dir das Eis. |
|
Ich nehm dich aus zweiter Hand, |
| was vorher war, |
| hat mich nicht berührt. |
|
Denn du gleichst dem Bild, das ich bisher nicht fand. |
|
Hab dich aus zweiter Hand. |
|
Ich nehm dich aus zweiter Hand, |
| du gleichst genau dem Bild, |
| das ich niemals fand. |
|
Ich nehm dich aus zweiter Hand, |
| du gleichst genau dem Bild, |
| das ich niemals fand. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.