Barbara

J.Walter

Lyrik

Komp. Arndt Bause

Text: Gisela Steineckert

So viele Nächte, Barbara  

neben deiner unbeholfnen Hand  

neben deinem unruhvollen Blick  

sind schon vergangen  

 

Wie viele Nächte, Barbara , atmet da die Haut für sich allein  

wenn man schlaflos ist und bleibt allein  

und hat Verlangen  

kaum noch nach dir  

weil ich müde bin zu geben  

was du nie verlangst von mir  

dein fahl gewordner Mund , dein schmal gewordner Mund  

wird ganz weich  

wenn deine Augen fremde Liebe sehen  

 

Wie viele Nächte, Barbara  

liegst du neben mir und gehst davon  

hälst du mich zurück und gibst dich wem  

ich kann nicht fragen 

wie viele Narben, Barbara  

hat wohl meine Sehnsucht unterdes  

sieh, wie wir alt geworden sind  

in wenig Tagen, wie viele Nächte  

lieg ich da und geh davon  

brech` ich die Tür zur Straße auf  

ohne zu klagen  

ruf nicht nach mir  

weil ich müde bin zu geben  

was du nie verlangst von mir  

 

Barbara

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.