Bataillon d’Amour

 

Komp. Silly

Text: Werner Karma

  Wie weiße Tücher schwimmt der Nebel
durch die kalte Stadt.
Er macht die Pflastersteine naß,
die Straßen glänzen glatt.
 

Aus meinem Hausflur fällt

ein gelber Fetzen Licht,
der holt mir aus der Dunkelheit
eine blasses Kindsgesicht.
 

Ich denk das Mädel kennst du doch,

die ist kaum dreizehn Jahr,
und flieht schon in die Dämmerung
und hat schon Nacht im Haar.
 

Bataillon d`amour

Bataillon d`amour
 

Zwei schmale Jungenhände

streicheln ihre Brust.
Ich geh vorbei,
mich streift ein warmer Hauch der Lust.
 

Und auf der nassen Haut der Straße

da berühr` n sich ihre Schatten lautlos
und verführ` n.
 

Verführ` n sich in die Liebe

wie in ein Labyrinth.
Wir können uns nicht wehren,
wenn` s  einfach nur beginnt.
 

Bataillon d`amour ...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.