Bauernpolka

Cäsar

Lyrik

Komp. Peter Gläser

Text: Gerulf Pannach

wo die katze mäuse fängt da hab ich mein zuhause
wo die katze mäuse fängt da fühl ich mich zuhause
hinterm dorfteich dicht beim entengrün
haben katzen krallen und die mäuse angst vorm mausen

wo der wind die nase putzt wohnt meine erste liebe
wo der wind die nase rutzt wohnt meine erste liebe
auch die pferde wußten wie sie ritt
auf dem reiterhof da ritt sie alle pferde müde

meine oma die sah alles mit durch die gardinen
meine oma kriegte alles mit durch die gardinen
und sie hörte mehr noch als sie sah
darum gabs im dorf mit zeitung nie was zu verdienen

tante elke melkte kühe wie ein freistilringer
kühe melken konnte elke mit dem kleinen finger
wenn sie auf dem schemel zitzen zog
wußte keiner wer von beiden hat die dickren dinger

onkel willi zog die hosen hoch mit einer zange
onkel willi zog die hosen hoch mit seiner zange
zog er seinen bauch ein rutschten sie
bis sie hängenblieben an der immersteifen stange

wenn dorfdeppen polka steppen bücken sich die mädchen
wenn die deppen polka rappen bücken sich die mädchen
so erledigt sich die vaterschaft
jeder sieht hier jedem ähnlich wie ein rad dem rädchen

hillibilli hopsassa die musikanten spielen
hipp hurra bumms vallera die musikanten spielen
und der blinde mit dem dudelsack
das bin ich und das ist der nach dem die mädchen schielen
und der blonde mit dem dudelsack
das bin ich und das ist der nach dem die mädchen schielen

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.