Berlin 2

City

Lyrik

Komp. Uli Pexa

Text: Reinhard Griebner / Alfred Roesler-Kleint

 

Hier hat `s mich eingeholt,

hier muss ich sein,
hier hat `s mich hergerollt,
wie ein Stein.
Wo der Morgenwind
durch die Linden fönt,
wo das Pflaster stöhnt:
Berlin !
 

Hier, wo die Stadt vibriert

wie nirgendwo.
Wo man den Kopf verliert,
so oder so.
Wo das Neonlicht
in mein Zimmer kriecht.
Wo du bei mir bist
da ist Berlin.
 

Einmal um die Erde und zurück,

überall dein Bild im Gepäck,
immer wenn ich durchdreh,
heißt die Sehnsucht Heimweh.
Einmal um die Erde und zurück,
immer deinen Atem im Genick,
spür ich Lust zu starten,
kann ich kaum erwarten:
Berlin !
 

Hier überm Hinterhof,

wo ich kampiere,
gibt `s Frühstück auf `m  Dach
mit Konfitüre.
Und im Milchkaffee
spiegelt sich die Spree
und deine Augen.
Du und Berlin !
 

Hier heb ich ab,

 hier komm ich an
 

Berlin, du Dorf im Größenwahn.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.