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Besuch Januar 90 |
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Thalheim |
Lyrik |
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Komp. Barbara Thalheim |
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Text: Fritz-Jochen Kopka |
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Weißt du, wie ich mich berausche? |
| Dadurch, dass ich Westgeld tausche |
| Eins zu fünf und eins zu eins |
| Friede Freude und Karl-Heinz |
| Wenn ich etwas aufbewahre |
| Ist erlaubt, dass ich es spare |
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Schon für neunzehneinundneunzig |
| Friede Freude und Karl-Heinzig |
| Hätte ich zu meinem Wohle |
| Auch noch die Begrüßungskohle |
| Und das Geld, das ich entwinde |
| Meinem ja noch schwachen Kinde |
| und des greisen Anverwandten |
| Den wir an’ ein Holzbrett banden |
| Nämlich dass er aufrecht stehe |
| Mindestens in Schalternähe |
| Mit so vielen Westmarkscheinen |
| Bräuchte ich mich nicht vereinen |
| Mit dem anderen deutschen Land |
| Nur mit seinem Lebensstand |
| und den bunten Ami-Waren |
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Statt den Murks vom Russen-Zaren |
| Tauscht die West-Mark eins zu eins |
| Friede Freude und Karl-Heinz |
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Würde ich mich nicht mit Würde |
| Über eine Anstandshürde |
| Leichten Herzens fortbewegen |
| Selber goldene Eier legen |
| Als aus fremden Nestern nehmen |
| Nürnberg Frankfurt Lübeck Bremen |
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Ach man füllt mir doch mit Güte |
| Manche coole bilka-Tüte |
| Draußen wartet mein Trabant |
| Ist er noch nicht ausgebrannt? |
| Diesen muss man mir ersetzen |
| Ebenfalls mit Westgeld-Fetzen |
| Und so werd ich langsam reich |
| Alle tuen es mir gleich |
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Müde fahren wir gen Osten |
| Wo die alten Träume rosten |
| Seit wir Ihnen nicht mehr glauben |
| Diesen hoch gehängten Trauben |
| Alles Rote nicht mehr leiden |
| Sind wir erst die wahren Heiden |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.