Besucherpost
Trotzdem es die Möglichkeit eines Gästebucheintrages gibt, machen viele Besucher lieber von einer Mailantwort Gebrauch. Ich habe mich entschlossen, die interessantesten Mails zu veröffentlichen, da sie letztendlich die Homepage ergänzen und persönliche Sichten schildern. Schließlich habe ich die Seiten nicht für mich, sondern für euch gemacht, und ich freue mich echt über die rege Resonanz. Deshalb an dieser Stelle auch Dank an alle die reagiert haben.
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Frank per Mail 17.10.2011 Hallo Peter, mit großem Interesse habe ich gestern den Bericht über Deine Seite im Radio gehört, und auch schon ein wenig auf der Seite gelesen. Ich selber bin 50, gehöre also in etwa Deiner Altersklasse an, und bin „Wessie mit Ostbezug“. Meine Eltern sind 1958 dem Chef meines Vaters „hinterher geflohen“, gelandet sind wir im Ruhrgebiet. Meine halbe Familie wohnte und wohnt in Ostdeutschland, 1970 sind wir nach der großen Amnestie für ehemalige Republikflüchtlinge das erste Mal wieder „drüben“ gewesen, danach bis zur Wende jedes Jahr mindestens einmal, in der Regel zwei bis drei mal. In den achtziger Jahren habe ich die Tradition der „Westbesuche“ fortgesetzt. Bis jetzt habe ich nur die Einleitung Deiner Webseite gelesen – die wenigen Sätze machen mir wieder einmal deutlich, wo die Ost/West-Kluft bis heute langläuft. Du schreibst, dass Du Dich in den Medien nicht mehr wieder findest, und beziehst das implizit darauf, dass die westliche Medienkultur Deine und Eure Wurzeln „gefressen“ hat. Ich kann Dich beruhigen, die Medien im Westen haben auch vor der Wende wenig gebracht, womit sich der intelligente Hörer identifizieren konnte. Wenn ich die siebziger und achtziger Jahre Revue passieren lasse, und die von uns gehörte Musik mit der vergleiche, die bis heute als zeittypisch im Radio gedudelt wird, dann könnte ich auf die Idee kommen, eine Seite www.westmusik.de aufzumachen. Ein Paradebeispiel für die Diskrepanz zwischen Radio und Wirklichkeit sind für mich immer wieder die Pink-Floyd-Alben ‚Dark Side Of The Moon‘ und ‚Wish You Were Here‘. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals ein ganzes Stück von einem dieser Alben im Radio gehört zu haben, damals nicht und heute auch nicht. Dark Side Of The Moon verkaufte sich bis heute über 300 Millionen mal, und war von 1973 bis 1988 durchgehend in den britischen Album-Charts, man kann also nicht sagen, dass die Musik niemand hören wollte. Wir hatten beim Westdeutschen Rundfunk Moderatoren wie Winfried Trenkler oder Professor Bob, beide wurden trotz großer Popularität immer weiter an den Rand geschoben und am Ende geschasst – sie haben riesige Lücken hinterlassen. Ich würde an Deiner Stelle versuchen, die Haltung des Kleinen, der böse auf die Großen ist, abzulegen. Die Medienlandschaft steht vor einem totalen Umbruch, und viele, die sich heute noch für furchtbar groß halten, stehen in Wirklichkeit schon am Abgrund, und halten sich nur noch an ihren Pfründen fest. Das Internet bietet absolut demokratische Möglichkeiten, die Vielfalt wieder herzustellen, ohne vorher an den Gralshütern von Rundfunk und Plattenindustrie vorbei zu müssen. Wieso versucht Ihr z.B. nicht, die alten Ost-Alben als mp3-Download bei Amazon zu vertreiben ? Oder Ihr eröffnet einen Webradio-Sender, der sich z.B. darüber finanziert, dass die angespielten Alben auch beworben und vertrieben werden. Du hast doch bereits eine wirklich beeindruckende Webseite realisiert und erfolgreich gemacht. Werd doch einfach selber groß, statt Dich über die anderen Großen zu ärgern. Und vor allem, gebe die Trennung zu denen auf, deren Gefühle an vergessener Westmusik hängen – das Herz dieser Leute sitzt nämlich genau da, wo Deins auch sitzt. Ich besitze eine Musiksammlung von weit über 1000 Alben, und wäre trotzdem nicht in der Lage, damit eine Party mit Ballermann-Bumm-Bumm zu versorgen. Abschließend noch ein Wort zu den Texten – wir Wessies verstehen die Texte manchmal einfach nicht, sie hören sich oft an wie in Metaphern gesprochen, nur dass wir den Sinn dieser Metaphern nicht kennen. Gruß Frank ......... |
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Frank per Mail am 09.September 2011 Hi Peter! Ich stöbere nun schon seit Jahren hier durch Deine HP, aber heute hab ich mir endlich mal die Zeit genommen den Abschnitt "Philosophie" zu lesen *schäm. Du sprichst mir da aus dem Herzen.Es scheint tatsächlich so, als wäre die "Ostmusik" im kommerziellen Radio oder TV ein heißes Eisen (kommt mir irgendwie bekannt vor). Allenfalls mal Anna Loos und Silly. Ein wirklich beeindruckendes Album, keine Frage, aber eben nicht Maßstab aller Dinge. Oder immer wieder "Am Fenster", "Der blaue Planet", "Alt wie ein Baum" und das war's dann schon. Wunderschöne Musik, und zeitlos, aber mittlerweile zu oft gehört. Selbst auf CD immer wieder die gleichen Titel. Nur in jeweils anderen Reihenfolgen. Sorry für den Ausdruck, aber es ist einfach ätzend. Mittlerweile habe ich mir selbst einen Fundus von ca. 3000 Titeln zugelegt. Aber auch hier bemerke ich, dass ich damit nur an der Oberfläche kratze, die der "Ostmusik"- Markt hergeben könnte/müsste/sollte. Ist das, weil wir gelernten DDR Bürger es ja gewohnt sein sollten unsere Wünsche und Bedürfnisse aufs Wesentliche zu konzentrieren (Arbeiten und mit 65 friedlich einschlafen)?, oder weil die Moderatoren im Radio viel zu jung sind, um mit dieser Musik was anfangen zu können?, oder ist das Sprachrohr der "Ostalgie" nur zu leise?Ich bin selbst Modi bei einem kleinen Webradio. Und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, in unregelmäßigen Abständen, sogenannte (N)Ostalgiesendungen zu machen. Die "Hörerschaft" besteht zu 80% aus "Wessis" (ja, ich hasse diesen Ausdruck auch, aber "Bürger aus den alten Bundesländern" klingt genau so bescheuert), die kannten auch nur Puhdys, Silly und Karat. Mittlerweile wünschen sie sich auch Musik von Monokel, Joco-Dev, Uve Schikora oder Lift, da sie gemerkt haben wie vielschichtig doch eigentlich die DDR Musik war und noch immer ist. So leiste ich meinen bescheidenen Teil die "Ostmusik" am Leben zu erhalten. Und Deine HP ist eine Offenbarung für alle, die die DDR Musik kennen, oder kennen lernen möchten. Vielen Dank dafür! Gruß aus Halle.....Frank |
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Michael per Mail am 04.Mai 2010 Hallo Peter,
Bei mir
war es Mitte der 70ger wie bei vielen. Geschätzt wurde nur was
Englisch war. Höre ich auch heute noch gern, aber als ich dann die Texte
verstanden
habe, Brrrr.
So mit 16
kriegte ich dann mit, das die Ostbands ja über meine Problem und mein
Lebensgefühl sangen. Die anfangs als störendes Beiwerk bei DT-64, Hallo,
Notenbude usw. empfundene DDR-Musik, wenn man auf irgendeinen Westtitel
zur Aufnahme lauerte, hat sich dann doch im Hirn verhakt.
Na ja und
dann bei der Asche mit der verordneten Senderwahl wurde ja automatisch
viel DDR gehört und manche Bands kamen ja auch in die Kasernen.
In der
Studienzeit habe ich dann viele DDR-Bands live gesehen und meine
vermutlich durch sächsischer Herkunft angeborenes Puhdys-Gen hat sich
komplett aufgelöst, wenn ich auch den sächsischen Bands treu blieb. Ab
Mitte 80er habe ich mich dann weniger für Rockmusik interessiert,
vor allem nicht mehr für das Neue.
Nach der
Wende, als alles an Westmusik quasi über Nacht erreichbar wurde und die
Platten in die Ecke flogen, fehlte irgendwann was.
Initialzündung für die N(ost)algie war dann eines der ersten Konzerte
von Sachsendreier. Selbst meine Frau, die nicht so sehr auf die
langhaarigen Gitarren-und Bluesungeheuer stand, entdeckte wieder einiges
längst vergessenes. Und im Freundeskreis hieß es immer häufiger weißt du
noch, kennst du noch.
Westkollegen sind auch immer wieder erstaunt, wenn man ihnen Texte und
Musik aus dem Osten vorspielt. Für mich trifft's der
Magdeburg-Titel "Alte Bänder wiedergefunden" ziemlich genau.
Obiges
musste ich mal loswerden. Nochmals vielen Dank.
Viele
Grüße Micha
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Bernd per Mail am 21.11.2009
hallo! |
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Wolfgang per Mail am 17.09.2009 Hallo Peter, wie der Zufall es wollte, und nach einer wieder mal vergeblichen Suche von Songs der Rockgruppe Bürkholz, bin ich dann auf Deine Website gestoßen. Ich muss schon sagen, ich war angenehm überrascht und gleichzeitig erfreut, dass sich jemand so intensiv mit dem DDR-Rock auseinandersetzt und gleichzeitig alle anderen daran teilnehmen lässt. Ostrock war ja, oder besser gesagt, ist ein Teil meines Lebens, auch wenn dies etwas albern klingen sollte. Ich war Anfang der 70er Jahre drei Jahre in einem Internat untergebracht, um dann für meine Eltern (und letztendlich auch für mich) das Abitur abzulegen, was im Übrigen auch gelungen war. Im Internat herrschten strenge Regeln, Westradio war verpönt und auch untersagt, wurde trotzdem heimlich gehört, sodass DT 64 zum Alltag gehörte. So bin ich als Jugendlicher mit dem Ostrock zwangsläufig aufgewachsen. Natürlich gehörten auch LPs von Amiga und diversen Ost-Labels dazu, und die Sammlung wurde recht groß. Renft, Lift, Sterncombo Meißen, Karussell und Electra waren und sind meine großen Favoriten. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang |
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Ines und Gerhard per Mail am 25. &
27.02.2009
Hallo, Peter
zu meiner Schande muss ich, obwohl ich mich durchaus im Ostrock ein
bisschen auszukennen glaubte eingestehen, dass ich nur ein lausiger
Amateur bin. Zumindest im Vergleich zu Dir. Oder zumindest, was Deinen
Fundus betrifft. In der Wendezeit hab ich alles, was irgendwie
verramscht wurde in Massen gekauft, niemand wollte das haben. Ich hab
jetzt etwa 680 Titel aus allen Sparten.
Ich teile Deine Auffassungen von Politik im allgemeinen und, was den
Umgang mit DDR-Musik betrifft im besonderen, völlig. Ich gehe allerdings
noch einen Schritt weiter: Ich glaube, dass damit unserer Generation,
der man im Westen nie so recht traut und trauen wird, das letzte
Stück unserer Erinnerung genommen werden soll. Dass es mit dem
Totschweigen noch nie so richtig geklappt hat, begreift man leider
nicht.
Wenn ich allerdings die "Entwicklung" richtig einschätze, wird man in
unserer Enkelgeneration damit Erfolg haben. Das wird unter anderem aber
auch ein bisschen an Leuten wie Dir und mir liegen. Ich hab 3 Mädchen,
die u.a. "Das Buch" a capella ohne Stockung von vorn bis hinten
durchsingen können. Mein Enkelkind steht auf "LaFee".... mach was... :-)
Ich bin gebürtiger und bekennender Thüringer, habe aber auch 20 Jahre
in Meckpomm gewohnt und arbeite jetzt in Luxembourg. Meine gesamte
Verwandtschaft wohnt noch in der Erfurter Gegend, die Sippe meiner Frau
in Demmin/Neustrelitz und Umgegend. Meine Familie ist mir noch
anderthalb Jahren Solistendasein in Schweich/Mosel nachgezogen, aber, um
der Frage zuvorzukommen, beerdigt werde ich hier nicht.
Wenn ich Deiner Meinung bezüglich des Umgangs mit Ostmusik, so wie
wir sie verstehen zustimme, dann tue ich das aus Überzeugung.
Was unsere (Musik)Helden unter den nicht immer einfachen Bedingungen
in der DDR geleistet haben (und leisten) kann nur unsere Generation
richtig bewerten. Es wird die Aufgabe solcher Menschen wie Du und,
sicherlich im kleineren Rahmen auch ich bleiben, den Leuten die Musik
unseres
Lebens in der DDR nahezubringen und zu bewahren. "Lernen ist wie
schwimmen gegen den Strom, wenn Du damit aufhörst, treibst Du zurück."
Ich weiß nicht mehr, wem das Zitat zuzuordnen ist, aber nichts ist so
wahr, wie dieser Spruch.
Im übertragenen Sinne meine ich damit, dass es immer notwendig ist, die Meinung Anderer zu hören, darüber nachzudenken und die eigene Position zu überprüfen. Darauf in dieser Gesellschaft zu hoffen, halte ich für verlorene Liebesmüh, und, was ich besonders bedaure, auch wenn ich damals auf der anderen Seite stand: Die Rufe "Wir sind das Volk !" sind verstummt.
Lass uns wenigstens mit unseren Mitteln dafür sorgen, dass "unsere"
Musik nicht verloren geht. Es ist und bleibt eine kraftvolle, lebendige
Musik, die eine ganzes Volk mitgeprägt hat, also etwas, was ich der
heutigen Musikszene nur in sehr beschränktem Maße zugestehe. Sie war
gleichzeitig Ausdruck der Realität, der Kritikfähigkeit und der
Sehnsucht der Menschen. Das meine ich mit lebendig und kraftvoll.
Liebe Grüsse
Gerhard und Ines Linke
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Arvid am 19.12.2008 per Mail
Hallo Peter,
Vorerst meine Anerkennung für Deine
vortreffliche Homepage, die sicher eine Wahnsinnsarbeit gemacht hat,
und weiterhin macht, und die in diesen
Zeiten auch mehr als dringend nötig ist.
So froh ich auch war, als 1989 die Mauer
fiel, und die Genossen aus Wandlitz abtreten mussten,
so bin ich doch nicht bereit, mir das
Gegenwärtige als Demokratie aufzuhübchen.
Die realen Macht und Herrschaftverhältnisse
von heute mögen anderer Natur als vor 1989 sein, Sie sind allerdings
nicht weniger ekelerregend.
Zurück zur Kultur, dem Eigentlichem. So
selten wie ich zu DDR Zeiten auch Ostrock gehört habe, so sehr vermisse
ich Ihn heute.
Und da macht es froh und glücklich, wenn
sich Leute wie Du finden, die sich so außerordentlich engagieren, um zu
bewahren, was des Bewahrens auf jeden Fall wert ist.
Ansonsten mach weiter so, Dein Engagement
wird gebraucht.
Viele liebe Grüße aus Oranienburg
von Arvid Loerke
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Silke am 29.10.2008
Liebe fanatische Musikliebhaber,
ich hatte heute Morgen wieder etwas Zeit, somit konnte ich bei Euch
schmökern. Da ich selbst sehr viel Konzerte besuche lese ich aber auch
gern andere Berichte. So war ich auch beim Stern akustik Konzert....
Ich kann mich einfach vielen Berichten (ohne Worte) anschließen.
Da ich einige Musiker persönlich kenne, weiß ich, "die" schmökern
auch bei Euch umher und machen sich schlau, lesen stolz
Konzertberichte. (Micha Behm hat geschmunzelt, hat sich richtig
gefreut!)
Ich bin sehr glücklich und dankbar über diese Seite, über
fanatische Leute wie Du und andere und über Fans die einfach da sind.
Nur die Fans geben uns Kraft und Mut, einfach weiter zu machen,
immer wieder aufzustehen, egal wie...
Ich denke an Cäsar und es tut mir in der Seele weh, wie hat er als
Mensch gerungen und immer wieder gekämpft. Wie oft ist er "gefallen"
und wie oft ist er wieder aufgestanden. Er wußte seine Fans warten.
Klaus Renft, Prüfer Heinz, Cäsar...Musiker mit Kraft und Power und
Wille. Ohne Fans geht gar nichts!!! Deshalb Danke ich Euch für Eure
Zeit und Mühe. Herzlich Silke
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Frank am 02.09.2008 Hallo, Peter ! Zu dieser Seite bin ich gekommen wie die berühmte Jungfrau zum noch berühmteren Kinde. Zunächst beglückwünsche ich Dich zu dieser Homepage und stimme ein in den positivenTenor bzgl. der Ostmusik im Allgemeinen und dem Ost-Rock im Speziellen. Ich will mich nicht des Langen und des Breiten über bereits vielfach Dargelegtes auslassen. Was Du machst ist absolut ok. Ich bin Sachse, Baujahr '50 und sehe in meinem Alter vieles sehr viel nüchterner als zu Jungspund-Zeiten, da ich selber noch Musik machte. Seit ich in B.-W. (Muschterländle) leben muß - der Arbeit wegen - kommt schleichend zunehmend eine gewisse Wehmütigkeit über mich ob des Verlorenen. Man möge mich jetzt wieder mit der gegenwärtig bevorzugten Stink-konservativ-Polemik der angeblichen "DDR-Verklärung" zeihen - sei's drum: Nicht alles in der DDR war schlecht. Und wenn mich 'n Wessi fragt "Was denn z.B. ?", sage ich: Die Musik ! Die Leute, die in der DDR Musik machten, hatten 'ne Ausbildung ... und das hört man heute noch. Wenn sich im Westen ein P. Maffay (Mann, hab' ich den gefressen) eine Lederjacke auf den nackten Oberkörper zieht, bildet der sich ein, er wär 'n Rocker. Dessen "Über sieben Brücken...." ist eine einzige Hinrichtung des Karat-Titels ... schwammiger, schnulziger, schmachtfetziger geht's nicht. Gut, meine Meinung. Es gab eine Gruppe "Scirocco" - für mich nicht unbedingt der Kracher - aber die Jungs hatten mal in einem Lied eine interessante Textzeile eingebracht. Es ging um etwas Fehlendes, das sie so umschrieben: "... so wie die Bassgitarre, die manche dann nur hören, wenn sie auf einmal nicht mehr klingt ...". Einfach formuliert, aber absolut zutreffend. Genau so ist das mit der DDR-Musik (ich schließe den Schlager einfach mal mit ein). Und so erklärt sich halt vieles, was sich ein gelernter Ossi gernzurückwünscht, weil es ihm einfach fehlt. Und so stehen mir halt die Haare zu Berge, wenn man mir aus Westsicht die DDR über einen Sch....-Film wie "Die Frau vom Checkpoint Charly" erklären will. Ich gebe zu, ich bin jetzt in der anderen Rubrik gelandet. Zurück zur Musik. Die sog. U-Musik in der DDR war gehandicapt durch die Betonköpfe, die in der Unterhaltungsbranche das Sagen hatten. So auch bei der Auswahl der Titel, die auf Platte gepresst wurden. Das Resultat ist bekannt - viele Lieder sind über den Jordan gegangen oder vergammeln auf Bändern in irgend einer Ecke. Leider, leider, leider haben aber auch heute wieder bei der Auswahl von neu aufzulegenden DDR-Materialien teilweise (!!!) Leute zu bestimmen, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. So sucht man eben immer noch vergebens nach Titeln, die, wie es woanders schon lange gang und gäbe ist, so genannte Eintagsfliegen darstellen. Man wird mich nach Beispielen fragen - gerne. Ich brauche nur das Alphabet durchzugehen. Also: A - Alexanders, B - Berolinas, F. Bartzsch, C - Centric, D - Dresden-Sextett, Dobberschütz, F - Franke-Echo, G - G.-Stein-Combo,H - Horst & Benno und, und und. Wo ist Henry Kotowski, wo die Sieghart-Schubert-Formation mit Holger Biege ... den Titel mit der Textzeile "... mein Schädel brummt mir wie ein Bienenhaus ... " suche ich immer noch (keine Ahnung, wie der genau heißt). Tja, eine solche Aufarbeitung der Musik-Geschichte würde vielen DDR-Musikfreunden was bringen. Stattdessen arbeitet man andere Dinge auf - wie ich heute wieder im Video-Text las: DDR-Sportgeschichte. Und ansonsten das leidige Thema Stasi - will das eigentlich noch jemand wissen ? Millionen gehen an Frau Birthler .... wie viel Musik könnte man dafür zu geringen Preisen pressen. Peter, was Du tust ist aller Ehren wert. Also nochmals von mir meine allerhöchste Wertschätzung, und mach weiter so. Es grüßt Dich sehr herzlich Frank, der zwangsbaderer Sachse |
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Riaka am 15.08.2008
Hallo Peter! (Ich
hoffe, dass du mir das Du verzeihst!)
Womit eigentlich
anfangen? Am besten am Anfang…
Ich bin Jahrgang
65 – natürlich 1965. Bin also ein echtes DDR Kind und auch noch stolz
darauf!!! Schlimm, oder? Mittlerweile bin ich geschieden, aber immer noch
Mutter zweier Kinder. Und ich lebe – mit ganz wenigen Unterbrechungen –
seit meiner Geburt in Nordhausen.
Ich hatte eine
ganz normale DDR Biografie: Kindergarten, POS, erst Lehre, dann Studium.
War zunächst Jung – und später Thälmannpionier, dann FDJler.
Schon zu DDR
Zeiten habe ich in allen möglichen Berufen gearbeitet…zunächst in meinem
erlernten, später als (Hilfs)Kindergärtnerin und Verkäuferin.
Nach der Wende habe ich eine Umschulung
gemacht und arbeite seit einigen Jahren in der Seniorenbetreuung. Im
Augenblick in einer Tagespflege für Senioren, was mir sehr viel Spaß
macht. Es geht dort nämlich hauptsächlich um die Betreuung und nicht in
erster Linie um die Pflege. Auch das Wort Senioren ist in diesem
Zusammenhang nicht ganz zutreffend, weil die zwei jüngsten Tagesgäste
gerade mal 54 und 55 Jahre alt sind.
Warum ich Dir das
alles schreibe? Weil ich eigentlich genau wegen dieser Arbeit auf Deine
Seite gestoßen bin!!!
Eine unserer
wöchentlichen Beschäftigungen ist das Gedächtnistraining. Es ist nicht
immer einfach ein Thema zu finden, dass nicht nur alle interessiert,
sondern bei dem auch wirklich jeder mitreden kann. Neulich nun hatten wir
das Thema DDR. Schlage ich die Zeitung auf, stelle das Radio oder Fernsehgerät an, finde ich mich nicht wieder.
Ich
habe es selten erlebt, wie jemand mir mit einem Satz so aus der Seele
spricht. Dem ist nichts hinzuzufügen…
Ich
habe mich schon oft gefragt, ob ich zu den ewig Gestrigen gehöre oder mir
die DDR verkläre…aber mir fallen größtenteils die schönen Dinge ein.
Der
Zusammenhalt, das freundliche Miteinander, das Sich auf einander verlassen
können…aus heutiger Sicht soll das alles staatlich verordnet gewesen sein…
Bei
unserem Gedächtnistraining haben die Leute berichtet, wie sie nach dem
Krieg neu anfangen und aufbauen mussten – Nordhausen war eine der am
meisten zerstörten Städte Deutschlands – wie sie geheiratet und ihre
Kinder großgezogen haben. Nicht einer von ihnen wäre jemals auf die Idee
gekommen, seinem Kind etwas anzutun…im Gegenteil. Nicht jeder hatte einen
geraden Weg, aber wer hat den schon…
Es
gab zu allen Zeiten Mängel, Dinge die ihnen nicht gefielen oder die sie
gerne anders gehabt hätten. Aber keiner von ihnen war verbittert. Eben
weil es die kleinen Dinge waren, an welche sie sich besonders gern
erinnern! Ist das falsch?
Was
ich damit sagen will: ohne verklären zu wollen…gibt es nicht doch Dinge
die es wert waren bzw. wert sind gerettet zu werden oder wieder neu zu
leben?
Also habe ich noch einmal recherchiert was das Zeug hält! Über jede kleine
Erinnerung habe ich mich gefreut, so viele Dinge, welche man doch
eigentlich schon fast vergessen hatte!!!
Sei
es DDR Literatur, alte DDR oder sagt man besser DFF Serien, DEFA Filme,
Erinnerungsstücke egal welcher Art…wie leichtfertig man doch alles
aufgegeben hat!!!
Nur
mal eine kurze Episode:
Zur Zeit der Wende
arbeitete ich gerade als Verkäuferin in einem Laden für Lacke, Farben und
Renovierungsartikel aller Art. Unsere Stadt liegt ja im grünen Herzen
Deutschlands – in Thüringen. Bekannter weise produziert man dort ja mit
die beste (Brat)Wurst. Aber während dieser Zeit stürzte sich alles auf
eine Fleischerkette aus dem goldenen Westen. Manchmal verirrte sich auch
ein Kunde aus der damaligen BRD in unseren Laden. Man redete dann über
Gott und die Welt…manche waren recht überheblich, aber es gab auch andere.
Sie erkannten neidlos an, dass auch wir ein Recht auf Stolz für das
Geleistete haben und uns nicht unter Wert schlagen sollten. Einer von eben
diesen sagte einen Satz, der mir in letzter Zeit wieder sehr oft ins
Bewusstsein dringt: Ich verstehe euch nicht. Ihr Thüringer macht doch die
beste Wurst, warum in aller Welt gebt ihr das auf. Eines Tages wird euch
das verdammt leid tun! Recht hat er!!! Ich denke, du weißt was ich meine! I ch will dir einfach danke sagen. Ein ganz liebes und nettes Dankeschön!
Es
sind Leute wie du: denen es Leute wie ich zu verdanken haben, dass sie –
nicht nur, aber auch – ein schönes großes Stück Erinnerung mehr,
vielleicht aber auch ein großes Stück Gegenwart und Zukunft haben.
Danke! Danke! Danke!
Danke für die Zeit die du inventierst, danke für den Fleiß und die Liebe
die man deiner Homepage sehr deutlich anmerkt, danke für dein Engagement!
Danke!!!
Denn all die Schätze sind es wert, dass man sie bewahrt!
Da fragt man sich dann auch, sind die Bürger für
die Medien da, oder müsste es nicht umgedreht sein?
Recht hast du!!!
Meine Tochter
Julia wird 20, mein Sohn Christian wird 16 Jahre. Nur aus den Medien
heraus…sie würden von Ostrock null Ahnung haben!!!
Mittlerweile
kennen sie viele Titel, die sie richtig gut finden. Klar gehört KARAT
dazu, Jugendliebe von Ute Freudenberg, Dirk Michaelis‘ Als ich fortging,
Petra Ziegers Der Himmel schweigt, die PUHDYS sowieso, ELECTRA, City…
jetzt entdecken wir gerade Stern Meißen und Holger Biege…Robinson und
Sagte mal ein alter Dichter haben es nicht nur ihnen angetan. Mittlerweile
entdeckt auch ihr Freundeskreis diese Art von Musik!
Und sie setzten
sich damit auseinander, dass gute Musik gute Texte nicht ausschließen
muss. Vielleicht finden sie manches etwas nostalgisch. Aber zum größten
Teil können sie mit dieser Musik etwas anfangen. Aber, man muss sie ihnen doch wenigstens präsentieren!!!
Vor ein paar Wochen waren wir gemeinsam bei
einem Auftritt der PUHDYS und auch da stimme ich dir vollkommen zu:
Ein "Puhdys" Konzert z.B. ist immer wie ein
Volksfest, da kommt jung und alt, da fühlt man sich zu Hause.
Genau!!!
Zum
diesjährigen Rolandsfest trat Petra Zieger auf. Sie hat einen Auftritt
hingelegt, eine Power…und hat die Herzen im Sturm erobert!
Mein „drittes Kind“ Daniel – der beste Freund meines Sohnes und schon fast
zur Familie gehörend – moderiert in unregelmäßigen Abständen beim OKN
Offener Kanal Nordhausen. Jetzt wird dort des Öfteren Ostmusik gespielt! Vielleicht kann ich ja irgendwann einen noch größeren leisten!
Jetzt noch etwas anderes, was mich wirklich sehr beschäftigt.
Als
ich deine Homepage durchforstet habe, bin ich auch auf Sabines aufmerksam
geworden. Seitdem beschäftigt mich die Sache doch sehr…
Ich
weiß nicht warum Das geschehen ist, aber das Wie und Warum es geschah…
Wenn ein so junger Mensch stirbt, fühlt man sich betrogen. Besonders wegen
der Umstände unter denen es geschah…
Welche Gründe zur Haft geführt haben, darüber will ich mir kein Urteil
bilden, dafür weiß ich zu wenig… Doch seit ich mich damit beschäftige,
habe ich Eindrücke gewonnen, die so nicht zugelassen werden dürfen!!!
Sabine hat alles Recht der Welt zu erfahren wie ihr Mann gestorben ist!!!
Wer andere Menschen in die Pflicht nimmt, hat auch die verdammte Pflicht
die seinige zu erfüllen!!! Entschuldige bitte, dass ich diesen Weg gewählt habe, aber für das Gästebuch war es mir doch etwas zu viel…
Liebe Grüße! Riaka |
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Micha am 04.08 2008 Hallo Peter, Überhaupt möchte ich Dir erst mal ein Riesenkompliment machen. Ja, es ist mega, dass Du diese Musikschätze hütest und nicht verstauben lässt. Klar, ich oute mich wirklich als Petra Zieger Fan und bin der festen Meinung, dass Ihr Hit 1989/90 „ Das Eis taut“ mit dem gleichnamigen Clip ( siehe YouTube) auf den 1. Platz gehört. Hit und Clip geben in drastischen Bildern die Stimmung / Aufbruchstimmung in der Wendezeit wieder. Outfit und Musik entsprachen dem Zeitgeist und stellten eben nicht eine dröge, hässliche DDR dar, sondern Zerrissenheit, Fragezeichen und jugendlichen Optimismus. Es hat mich fast umgehauen, als ich am Wochenende im MELLOWPARK, Berlin beim German Open 2008 den Clip von Petra gesehen und gehört habe und das nachts mit tausenden Jugendlichen – das war Gänsehaut pur..... Was mich an Petra Zieger besonders fasziniert ist, dass sie konsequent ihren rockigen, deutschsprachigen Stil weiterverfolgt, sich eben nicht nach der Wende angebiedert und auf „Verfolgte des SED Regimes“ gemacht hat, sondern durch sich selber überzeugt. Siehe neues Album „Nimm mich“ www.petra-zieger.de Dazu gehören auch andere Bands, wie LIFT, Stern Combo Meissen............ Ich lese und höre gern wieder von Dir. Sei herzlich gegrüsst Micha |
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Uwe aus Leipzig am 14.06.2008
Hallo Peter Viele Grüße aus Leipzig, Uwe |
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Steffen am 05.06.2008
Hallo Peter, Wunderschöne Konzertbesuche unter anderem in der Freilichtbühne "Junge Garde", Speedway-Arena Meißen, oder auf der Hutbergbühne in Kamenz werden in Erinnerung bleiben. Um so schmerzhafter der Auftritt, nach der so genannten "Wende" in Borthen. Die Puhdys spielten zwischen Obstkisten vor nicht mal mehr als 300 geschätzten Besuchern. Damals dachte ich, es ist alles vorbei. Glücklicherweise aber bleibt Qualität bestehen. Heute beschäftige ich mich intensiver mit den Produktionen auch der anderen Künstler. Besonders die weniger publizierten Lieder, welche außerhalb der x-ten "Good bye DDR" CD zu hören sind, haben es mir angetan. Bei der Suche nach Hintergrundwissen bin ich dann auf Ihre HP gestoßen. Zuerst glaubte ich das nicht, was ich da sah. Bei diesem gigantischem Umfang fürchtete ich um die Präzision der Angaben. Doch je öfter ich Ihre Seite besuchte, umso deutlicher wurde mir klar, das meine Bedenken vollkommen unbegründet waren. Für mich sind Sie mit Ihrer Seite die unangefochtene Nummer 1 auf diesem Gebiet im Netz. Ich möchte Ihnen helfen, Ihre Seite weiter zu vervollständigen und schicke im Anhang eine Datei "Lyrics.rar", welche ein paar Liedtexte, die ich noch nicht auf Ihrer Seite finden konnte, enthält. Abschließend noch einmal Danke für Ihre Mühe und machen Sie weiter so! |
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Anna am 27.04.2008
Liebe Grüße Anna |
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Kristin am 29.01.2008 Hallo, ich wollte mich eigentlich nur mal bedanken für diese tolle Seite!!! Ach ja, um wieder mal ein bisschen Mut zu machen, dass so super Musik nicht vergessen ist ... wollt ich nur anmerken, dass ich 16 Jahre bin und besonders Musik von City und Silly liebe!! Mein Idol ist schon seit einiger Zeit Tamara Danz. Ich bewundere sie einfach für alles, was sie getan hat ... wie sie ihre Meinung frei heraus gesagt hat und dann auch tatsächlich dahinter stand (was ja heutzutage eher mit Mangel glänzt - da wird dauernd geleugnet, was man eigentlich selbst gesagt hat). Sie war so eine bewundernswerte, starke Frau, die leider viel zu früh gestorben ist. Doch durch ihre Musik wird sie garantiert nie vergessen!! Auch gerade wegen den klasse Texten .... besonders die, die sie selbst geschrieben hat. Ich liebe zum Beispiel "Traumpaar" ... wie genial hat sie doch die Wiedervereinigung beschrieben (dass es in dem Song darum geht, hab ich erst laaaaange nach dem ersten Hören herausgefunden). Ich hab dauernd überlegt, was für eine Hochzeit denn 1989 war, die so großartig gewesen sein muss, dass Tamara darüber schreibt :-) Na ja, irgendwann is` mir dann ein Licht aufgegangen und plötzlich klang auch alles total logisch ... so is das eben. Schade nur, dass ich nicht mehr die Chance habe, sie mal persönlich kennen zulernen ... ich würde einfach nur mal gerne mit ihr über alles mögliche reden ... fragen, wie sie über einige Dinge denkt oder ihr einfach sagen, dass sie für mich die großartigste Sängerin ist (und auch generell die großartigste Person, soweit man das sagen kann, wenn man sie nur aus'm Fernsehen und so kennt). Okay, ich bedanke mich herzlich für die Aufmerksamkeit :-) ... ich wollte das einfach mal an jemanden loswerden, der genauso begeistert ist von Ostmusik wie ich. (Obwohl das bei Leuten meines Alters wahrscheinlich eher selten is, dass da nicht nur die Charts auf und ab gehört werden, sondern auch gute deutsche Rockmusik aus den Boxen dröhnt) Viel Glück für die Zukunft und für die Familie weiterhin ... nochmals ein großes DANKE und ein dickes LOB!!!! LG |
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Reinhard am 23.11.2007
Lieber Peter, Ich bin froh, daß es Deine Seite gibt. Liebe Grüße - Reinhard |
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Claudia & Axel am 09.08.2007 aus
Mutterstadt Hallo Peter, |
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Søren am 25.07.07 aus Kopenhagen
Hallo Peter,
Ein Ostrock-Fan aus Copenhagen, Dänemark
grüsst Sie.
Ich habe schon seit einigen Jahren ihre
Homepage verfolgt und finde, dass "Ostmusik" die beste "Update" zum
Thema Rock aus dem Osten ist.
Sehr interessant vor allem die Pressetexte
aus damals und jetzt, sowie die ausführlichen Bandbiographien.
Ich bin 37 Jahre alt, kenne die Ostrock
erst seit dem Jahre 2000, wo ich wegen einer Arbeit an der Universität
auf Renfts "Wer die Rose ehrt" gestoßen bin. Seitdem habe ich im
Internet gesucht, Platten gesammelt, Bücher gelesen und auch zweimal
Konzerte besucht, Renft auf Rügen 2003 und Jonathan Blues Band 2004 bei
einen privaten Geburtstagfeier in Berlin.
Ich habe ein Bild von einer Karatsingle
beigefügt, ich glaube die fehlt noch unter den BRD-Singles.
Man kann schon Ostrockplatten hier in
Dänemark finden, sowohl Amiga als Pool-Ausgaben.
Wenn man sehr viel Glück hat findet man zum
Beispiel eine voll autographierte "Bataillon d'Amour" :-) ... darauf
bin ich natürlich sehr stolz.
Alles Gute,
Søren P. Hansen
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Carsten am 24. Mai 2007
Hallo Peter,
hab deine Seite durch Internetstöberei
gefunden.
unglaublich, wie viel Herzblut, Mühe und
Recherche drin steckt.
Besuche deine Seite mehrmals in der Woche
um selber interessantes zu erfahren und musikalische Lücken zu
schließen.
Bin mehr oder weniger damit groß geworden,
was man so mitbekommt wenn man erst 1973 geboren ist.
Für mich verkörpert diese Musik noch
Ehrlichkeit und künstlerische Überzeugung ohne jeglichen kommerziellen
Hintergrund. Es steht noch eine gewisse Aussagekraft und auch Feuer
dahinter ,was man heute definitiv nicht mehr findet (mir eitern die
Ohren wenn ich das Radio anmach!).
Wenn man nur als Beispiel Liselotte
Reznicek aufführt, mit welcher Inbrunst und Leidenschaft sie sich zur
Musik äußert. Sowas sucht man unter den Newcommern.
Komme aus Sachsen-Anhalt und wohn dort heut
noch.
Beim gelegentlichen hören meiner
ostalgischen Sammlung ist meistens parallel dazu deine Seite offen um
mein musikalisches Wissen zu erweitern.
Ich denk mal, mir geht's so wie vielen
tausend anderen auch: Augen kurz zu und der Ritt in der Zeitmaschine
beginnt.
Habe beim stöbern in meiner
DDR-Musik-Sammlung einen Uwe Kolberg gefunden zu dem ich aber in deiner
überaus umfangreichen Listung nix finde.
Soll das kein Künstler der "alten Garde"
sein ?
Wie schon erwähnt bin ich auch etwas zu
jung um mit musikalischer Erinnerung daher zu kommen, jedoch sind Größen
wie Karat ,Puhdys, Silly ..usw. schon am "Erwachsenwerden" maßgeblich
beteiligt gewesen.
Klar hat man Mitte der 80er auch
PetShopBoys, Michael Jackson, Kim Wild und Depeche Mode usw. gehört.
Nur muß es ja einen Grund geben, warum
diese nicht mit so einer Nachhaltigkeit aufwarten. Kommerz kann die
Ursache sein oder auch die mangelnde regionale Verbundenheit ... wer
weiß.
Jedenfalls werd ich Dich an alle
Gleichgesinnten weiter empfehlen, da deine Arbeit eine Bereicherung für
die
Deutsch-Musik-Interessierten ist.
Ich wüßte nicht das was ich heut weiß ,ohne
deine Seite. so.. über alles Informative dankbar ,verbleibt:
Carsten
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Norbert am 31.01.2007 Hallo Peter, ich bin sehr froh und glücklich, dass es rockradio.de und deine Internet-Seite zur Ostmusik gibt. Die kommerziellen Radiosender kann man wirklich bald nicht mehr hören. Das gleiche gilt auch für das Fernsehen. Die reinste Verblödung, seit es den Menschen gibt. Mir leuchtet auch nicht ein, das westdeutsche Importe als mdr-Intendanten und Programmchefs ostdeutsche Anliegen vertreten, die die Leute hier mit ihren alltäglichen Problemen zu kämpfen haben interessieren. Einfach Sendungen zu machen über Menschen, die hier im Osten geboren sind, Kindheit, Schule (da gab es noch kein PISA ), Lehre ( da gab es auch keine Ausbildungsverweigerung von Betrieben, da wurde noch ausgebildet und den Jugendlichen eine faire Chance zum Leben und eine Zukunft gegeben und junge Leute konnten Familien gründen und auch Kinder haben) verbracht haben. Leute, die hier im Osten gelebt, gearbeitet haben und auch im Osten geblieben sind, und welch ein Wunder auch Arbeit hatten, werden heute durch zunehmender Arbeitslosigkeit immer mehr vom Leben ausgegrenzt und es wird ihnen kaum noch ein Chance zum Leben gegeben! Das merke ich immer mehr an der eignen Haut und hätte das niemals gedacht, das dies im 21.Jahrhundert möglich ist und das in einem der reichsten Industriestaat!!!!!!!! Und die Lebensgefühle von Menschen die an den Osten, ihrer Heimat hängen und sehr mit ihr verbunden sind, zu ignorieren und erst gar kein eigenständiges Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen im Osten entstehen zu lassen, sogar zu verhindern, das denke ich ist die Aufgabe dieser sehr hoch bezahlten Medien-Macher. Auch aus diesem Grund könnte ich mir vorstellen, das der Beitrag über dich nicht im mdr gesendet wurde. Wenn ich da an die Thüringer CDU-Regierung denke, ist mir klar welche Interesse ein ehemaliger Wirtschaftsminister aus Bayern vertreten hat. Auf keinen Fall die Interessen von Thüringen - natürlich nur Wirtschaftsinteressen von bayerischen Firmen und Konzerne (siehe Müller-Milch ). Eine Regierung (und da sind alle Parteien und Politiker gleich ), die zuschaut, wie Betriebe reihenweise geschlossen werden, die Jugend davon läuft, weil sie hier keine Perspektive haben (keine Lehrstelle und danach keine Arbeit) und ihre Eltern teils beide ohne Arbeit sind und sich hier in ihrer Heimat aus Ostzeiten etwas geschaffen haben und nun durch Hartz IV wie Verbrecher im offenen Strafvollzug hingestellt werden, da kommt mir alles hoch und ich könnte pausenlos speien!!!!! Den City-Song "Schwestern und Brüder " habe ich in keinen kommerziellen Radiosender gehört und im Fernsehen erst recht Fehlanzeige. Deshalb bin ich dir sehr dankbar und man muss in der heutigen Zeit auch sagen, das du den Mut hattest ihn zu spielen - Nochmals Danke dafür. Viele liebe Grüße und Ausdauer für dich und den Wunsch, sowie die Hoffnung, das du niemals aufgibst. Norbert |
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Regina
aus Potsdam am 22.01.2007
Hallo Peter,
gestatte, dass ich dich duze, denn immerhin sind wir
fast gleich alt. Ich bin durch einen Riesenartikel aus dem "Neuen
Deutschland" (jaaaaaa...das gibt es immer noch, aber heute in einem
weitaus komfortableren Format und mit interessanteren Artikeln ;-))
vom Wochenende auf dich und dein Wirken in Sachen "Ostmusik" gestoßen
und war einfach begeistert. Es ist gut, dass es Leute wie dich gibt,
die mit sehr viel Engagement dafür sorgen, dass die DDR-Musik und
damit ein Stück unseres Lebens nicht in Vergessenheit gerät. Mit
großem Interesse habe ich schon einen Teil deiner Homepage gelesen und
kann dir in vielem nur zustimmen. Wir dürfen nicht zulassen, dass man
uns unsere Geschichte nimmt. Und dazu gehört auch unsere Musik.
Gern erinnere ich mich daran, wie ich dazu kam,
diese Musik zu mögen. Bis zu meiner Pubertät saß ich zusammen mit
meinen Eltern vor dem Radio und hörte nur Schlager, vornehmlich die
einschlägigen Schlagerparaden vom NDR, den wir ja in meiner Heimat
Mecklenburg gut empfangen konnten. Aber dann kam die Zeit, in der man
lieber mit sich und seiner Musik allein war. Und da ich nur eine
richtig alte "Russenhuddel" von Kofferradio hatte, verzog ich mich
damit in der schönen Jahreszeit oft in den Garten. Aber mit Entsetzen
musste ich feststellen, dass ich die bisher konsumierten Sender nicht
aus diesem Gerät hören konnte, sondern nur so was wie "Stimme der
DDR", "DT-64 Berliner Rundfunk" u. ä. mit Sendungen wie "Metronom" und
"Beatkiste". Ich fand diese Musik grauenhaft...!!! Aber ich hielt
durch ;-)) und hörte weiter....bis ich mich eines Tages nicht nur
daran gewöhnt hatte, sondern auch viele Titel richtig mochte und gern
hörte. Und dann kamen die X. Weltfestspiele in Berlin, in deren
Vorfeld viele Gruppen entsprechende Titel raus brachten. Auch die
Sendung "Rund" im Fernsehen spielte viel davon, und es war inzwischen
ein Muss geworden, die Puhdys, Renft und andere zu sehen und zu hören.
Na, und heute ist man wirklich froh, wenn man im
Radio mal was aus den alten Zeiten zu hören bekommt. Aber ich habe
noch viele Schallplatten mit Karat, den Puhdys, Ute Freudenberg,
Elektra und anderen, die ich immer wieder mal auflege. Auch Omega ist
dabei mit dem wunderschönen Titel "Mädchen mit Perlen im Haar". In
meinem Freundeskreis sind die Ostrock-CD sehr beliebt, und wenn
irgendwo die "Jugendliebe" erklingt, bleibt niemand ruhig, sondern
singt lauthals mit. Ein besonderes Ereignis waren die Auftritte des
"Sachsendreiers" und von City zu den Stadtwerkefesten hier in Potsdam.
Oh je, so viel wollte ich nun gar nicht schreiben,
aber wenn man mal ins Schwärmen gerät...;-))
Nur noch eines: ich wollte dir gern den Artikel aus
dem "ND" schicken, nur ist er so groß, dass ich ihn nicht im ganzen
Stück scannen kann. Und zerpflücken möchte ich ihn auch nicht, da ein
großes Bild mit "Maschine" drauf ist. Falls du ihn gern haben möchtest
und anderweitig keine Möglichkeit hast, ihn dir zu besorgen, würde ich
ihn auch per Post schicken. Dazu bräuchte ich aber deine Adresse.
So, bevor dies jetzt doch noch ein Roman wird,
möchte ich dir nur noch alles Gute und weiterhin viel Elan bei deinem
Projekt "Ostmusik" wünschen.
Liebe Grüße
Regina aus Potsdam
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Norbert am,
12.12.2006 Hallo Peter, Mein Musikwunsch zur Silvester-Sendung ist das: " Liebeslied " von der Klaus Renft Combo Nun fallen mir natürlich noch einige mehr Songs ein, die genauso auf diese Linie passen, wie z.Bsp. diese: Wenn ein Mensch lebt - Puhdys / Geht es dir gut - Cäsar / Flieg ich durch die Welt - City / Abendstimmung - Karat / Melanie - Puhdys / deutsch, russisch, englisch - City / Kein Paradies - Puhdys / Und ich sehn mich nach dir - Metropol ich denke die Songs passen gut zu einer Silvester Sendung und man kann dazu ganz gut tanzen und sie bringen durch ihre Power und Dynamik auch jede Menge "Gute-Laune-Stimmung" in jede Party. Und ein guter Omega-Song passt genau so rein wie ein langsamer Song von Lift, Electra, Karussell und von der Stern Combo Meißen. Nun noch ein paar Gedanken, die einen so in dieser Situation durch den Kopf gehen und die man auch manchmal loswerden muß. Du hast schon recht, daß dafür nicht die normalen DDR-Bürgern 1989 auf die Straße gegangen sind. Die Leute zur Wendezeit wollten eigentlich nur eine bessere DDR und nicht den geldgierigen Westmüll, der über Leichen geht (siehe Mordfall Rohwedder von der Treuhand ). Das eigentliche Enttäuschende ist, daß die heutigen Wirtschaftsbosse und ihre Hampelmänner und Marionetten in der Politik, genau das Bild erfüllen, was wir damals in der DDR über den menschenverachtenden Kapitalismus gelernt haben. Eigentlich stimmt in diesem Lande gar nichts mehr: Arbeitsmarkt, Bildung, Gesundheitswesen, Rente ab 67 und jetzt schon arbeitslos und junge Leute kommen immer schwieriger oder fast gar nicht mehr ins Berufleben rein - das ist das schlimmste Verbrechen was eine verantwortungslose Politik je tun konnte. Riesige Geldverschwendungen durch eine total falsche Steuer- und Finanzpolitik, durch eine ungerechte Besteuerung des gemeinen Volkes, skandalöse Urteile in der Rechtssprechung, die Liste der Bundeswehreinsätze im Ausland wird immer länger, aber für Arbeitsplätze und für die Ausbildung von jungen Leute ist kein Geld da. Auch die Rolle der Medien ist mehr als nur ein Übel. Mich wundert, das niemanden mehr den Mut hat den Mund aufzumachen und zu schaut, wie die Situation immer schlechter wird und den Ostdeutschen immer mehr die Existenzgrundlage zum Leben unter den Füßen weggezogen wird. Und alle schauen zu und schweigen! - die Kirchen, die Gewerkschaften, die Sozialverbände usw. halten still. Schon solche Begriffe wie: Hartz IV, Ein Euro-Jobber, Langzeitarbeitsloser, Unterschicht und nicht zu vergessen die " Buschzulage " als Geldzuwendungen für Westdeutsche die bereit sind in den Osten zugehen, also in den Busch - dieses Wort sagt eigentlich schon alles aus, was die Herrn Politiker und die Wirtschaft von uns halten und wie sie über uns denken. Ich finde die gemeinsame Sendung mit Sabine aus den Odenwald und von dir eine gelungene Idee, die Vorurteile zwischen Ost und West abzubauen und zwar durch Musik und dem Austauschen vom täglichen Leben. Das dies immer wichtiger ist, machen die täglichen Pressemitteilungen über das Ausspielen von Gruppen durch die Politik immer deutlicher: da werden West gegen Ost ausgespielt, Alt gegen Jung, Kranke gegen Gesunde, Arbeitslose gegen die, die noch welche haben usw. Da fällt mir die Textzeile eines Renftsongs: " Und Ernst packt aus seinen Lebenslauf... ", sowie der City - Song: " Schwestern und Brüder " ein. Ja die ganze City-CD: Silberstreif am Horizont spiegelt die ganze Gegenwarts-Realität wieder. Die Euphorie und die Motivation von 17 Millionen Menschen von 1989 völlig zu zerstören, da gehört auch einiges dazu, an Egoismus und Angst vor drohende Konkurrenz. Man bekommt den Eindruck nicht los, das sie nur das Land wollten, aber nicht die Menschen dazu. Denn diese Menschen wollten nicht arbeitslos werden und Hartz IV bekommen - nein sie wollten sich einbringen. Nun will ich endlich zum Schluß kommen und sage tschüß. Viele Grüße Norbert |
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Jörg aus Weißensee am 16.07.2006 Guten Abend Peter, Für Deine Seiten www.ostmusik.de wirst Du ja völlig zurecht sehr gelobt. Ich will mich hier einmal von ganzem Herzen anschließen! Deine Arbeit hat ja nun schon Dimensionen angenommen, die glatt als wissenschaftlicher Beitrag zur kulturhistorischen Aufarbeitung einer künstlerischen Epoche angesehen werden können! Also, Du hast meinen allergrößten Respekt! Ich selbst bin Baujahr 1959 und höre seit dem 13. Lebensjahr den Ostrockern zu, die ja damals noch Beatmusik gemacht haben. City (zum Beispiel) habe ich 1974 zum ersten mal live gehört. Sie nannten sich damals noch „CityRockBand“ und spielten im „Hotel Stadt Berlin“ (am Alex) für uns TeilnehmerInnen am Schülersommer Songs wie „Der Spatz“. Wir waren natürlich komplett verzückt und so wie diese Erinnerungen gibt es bei mir einen ganzen Sack voller angenehmer Konzertrückblicke. Und wenn meine Idole von damals auch heute noch ehrliche Qualitätsarbeit abliefern, ist das für mich ein prächtiges Gefühl! Letztlich beweisen diese Künstler damit auch, dass musikalische Qualität nicht von der Herkunft abhängt! Das gilt für Jochen Kowalsky oder Peter Schreier und eben auch für Karat oder Silly. Aber auch Pepita-Scheiben von Skorpio bis Omega habe ich seit damals in mein Herz geschlossen. Der Laden im ungarischen Kulturzentrum lag direkt vor meiner Haustür (1 Minute Fußweg) und die Versuchung zu Plattenkäufen schon deshalb nahe. Na und heute mache ich als DJ www.dicotheke.de gelegentlich reine Ostdiscos, die mir immer besonders am Herzen liegen! Aber auch bei anderen Veranstaltungen sind die Songs unserer Altvorderen Deutschen Demokratischen Rocker gut nachgefragt! So, nun freue ich mich auf das Konzert „A Tribute To Tamara Danz“ am 22. Juli 2006. Die Freilichtbühne am Weißensee liegt ja quasi vor meiner Haustür. Der Konzertbesuch ist schon deshalb ein MUSS! Wir sehen uns! Meine Zeilen sollen in erster Linie ein Dank an Dich sein – für die viele geopferte Freizeit und mehr! Gleichzeitig richte bitte einen herzlichen Gruß an Deine Partnerin aus. Sie muss ein großes Herz haben – bei den vielen Stunden die sie Dich nicht sieht! J In diesem Sinne, die herzlichsten Grüße aus Weißensee von Jörg |
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Andreas aus Luzern am 14.04.2006
Hallo Peter,
seit ca. 6 Wochen kenne ich nun
Deine Site www.ostmusik.de -
grosses Kompliment. Ich stöbere seither mit grossem Vergnügen durch die
einzelnen Kapitel, habe Altbekanntes, fast Vergessenes und auch viel
Neues erfahren. Ich habe die Musik Ende der 70 iger bis Anfang der 90
iger miterlebt. Ich erinnere mich heute noch ganz deutlich an mein
erstes Konzert von damals noch "Familie" Silly - für mich als damals 15
jährigen total beeindruckend. In der Folge habe ich fast alle
DDR-Bands gesehen: Magdeburg, City, NO 55, Stern Meissen, Pankow, Jürgen
Kerth, Hansi Biebl, Engerling, Reform, Neumis Rockzirkus, Rockhaus,
Puhdys, Karat, Karussell, Zöllner....
Unvergessen für mich einige
Episoden und Spots:
- Familie Silly 1979 - die
Erkenntnis, dass die Band schon damals gut war, dass Thomas Fritzsching
einen guten Job an der Gitarre gemacht hat, auch wenn Hassbecker später
immer im Vordergrund war. Tamara Danz - die Musik spricht für sich.
- Die Leipziger Amateurband
Morgentau mit ihrem absolut geilen Sound
- Ein schlichtweg excellenter
Gitarrist aus Leipzig - Hans Graf (Ruck-Zuck, später Graaf), der mit
Cäsar einen Gig zusammen gemacht hat, Cäsar ohne Mühe hàtte "an die Wand
spielen können" und es doch nicht getan hat. (Natürlich ist Cäsar eine
Persönlichkeit mit vielen Facetten)
- Die Puhdys, die ca. 82/83 bei
einem open air in Leipzig nach dem Auftritt von
Kult-Band Karussell einen schweren Stand hatten und dies dennoch
professionell gemeistert haben.
- Hassbecker und Piatkowski, deren
Gitarrenspiel mich bis heute immer noch pägt.
Ich habe Leipzig 1997 den Rücken
in Richtung Schweiz gekehrt. Grund wie bei vielen: Ein sinnvolle
berufliche und private Zukunft. Ich habe beides gefunden.
Wenn ich mir heute die
musikalische Landschaft anschaue, so sehe ich viel schwarz - weiss. Ich
möchte versuchen, dem aus der Perspektive einige "Grautöne"
hinzuzufügen, welche die eine oder andere Ansicht ggf. relativieren
helfen.
Es stimmt, dass viele gute
ostdeutsche Bands seit den 90 iger Jahren vergessen, nicht mehr in den
Medien gespielt und boykottiert wurden. Dies fällt besonders im Osten
sehr stark auf, da die Identität einiger Generationen über Bord gegangen
zu sein scheint. Wenn man sieht, wie die Medienlandschaft im
Ganzen funktioniert, dann ist Ostdeutschland jedoch nur eine Teilmenge.
Das marktwirtschaftlich geprägte
System hat sich in den letzten Jahrzehnten immer auf das konzentriert,
was kurzfristig den maximalen Gewinn einspielt. Das Gesetz des
Kapitalismus.
Wieviele Bands aus dem Westen gibt
es, die von der Musikindustrie genau so keine Chance bekommen haben -
wir wissen es nicht, weil wir von ihnen - abseits des Mainstreams und
der "neuen deutschen wellen" nie gehört haben.
Es sieht in der grossteils
deutschsprachigen Schweiz nicht wirklich viel besser aus. Wir hören
alles an Musik, was man im grossen nördlichen Kanton (so heisst
Deutschland hier) auch so hört + die eigenen Schweizer Bands, die
hier ihre CD's herausbringen. Export der Schweizer nach Deutschland -
zum grössten Teil Fehlanzeige - ausser vielleicht DJ. Bobo oder Patrick
Nuo.
Kleiner Test - Welche Bands
kennst Du: Lovebugs, Dada ante Portas, Gölä, Stiller Haas, Lunik, Polo
Hofer, Coal? - Wahrscheinlich Fehlanzeige.
Zlatko Perica - in Deutschland
wohl total unbekannter Gitarrist - wahrscheinlich einer der besten in
der Schweiz und Europa, der mit den verschiedensten Bands tourt. Sein
Können kann man bei DJ. Bobo live bzw. ansatzweise bei einigen neueren
DJ. Bobo Songs hören (ich bin übrigens kein Fan von DJ. Bobo).
Die meisten Schweizer, die
Rock-Musik beruflich machen, können nur knapp davon leben, da die
Möglichkeiten begrenzt sind.
Ich habe das Glück, Musik als
Hobby im Umfeld guter Leute zu machen.
www.proud-lions.com (Schau doch
mal auf unserer Site vorbei, wenn Du Lust hast).
Wenn ich in Deutschland bin, kaufe
ich mir alle CD´s mit Musik von damals zusammen, die mich interessiert.
Dank dem kleinen Laden in der Friedrichstrasse in Berlin, schräg
gegenüber vom Friedrichstadtpalast - eine wahre Fundgrube.
Ich wünsche Dir Alles Gute und
Deiner Familie weiterhin viel
Geduld und Verständnis für Dein Lebenswerk
Viele Grüsse aus Luzern von
Andreas
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Gassi aus Lübeck am 17.03.2006
Moin Peter,
erstmal ein dickes Lob für Deine Seite. Lutz aus Wolfenbüttel hat
mich drauf hingewiesen und nachdem es Anfangs nur um die Resonanzen zur
Rockhaus-Tour ging, hab ich mir letztends mal Deine Seite in Ruhe
angesehen. Ist schon beeindruckend was Du da alles zusammengetragen
hast. Und das Du es nicht nur bei der Musik belassen hast, sondern auch
auf pol. Themen eingehst, ist aller Ehren wert. Ist einfach schön mal
wieder positiv an Damals erinnert zu werden und so manches Aha-Erlebnis
dabei zu haben. Ich bin damals in Trebbin (wie Lutz) aufgewachsen und
hab da Hauptsächlich mit der Metel-Scene zu tun gehabt. Habe noch
Regenbogen mit Ralle erlebt, Count Down mit Grinse und Locke gesehen,
mich mit Norbert Schmidt von Formel 1 geschrieben, als sie bei Amiga
keine Scheibe machen durften. Habe mit Metall '88 eine kleine
Thüringen/Harz-Tour mitgemacht, was unvergessen bleibt. Später hab ich
dann bei Viper (später Screamz) gesungen, und war dann 5 Jahre bei 'ner
relativ unbekannten Band aus Luckenwalde namens Cash For Chaos. War echt
ne spitzen Zeit.
Jetzt leb ich in der Nähe von Lübeck, weil zu Hause einfach kaum noch
'ne Chance auf einen halbwegs vernünftigen Job bestand. Sind jetzt gut 2
Jahre hier im Feindesland, aber zu Hause werden wir hier nie werden. Ein
paar Jehre Geld verdienen, solange es noch geht und dann, wenn sich der
Westen dem Osten angeglichen hat geht's wieder in die Heimat.
Bye und viele Grüße
GASSI !
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Kerstin und Frank aus Schlotheim am
26.03.2006
Lieber Peter,
recht herzlichen Dank für die äußerst informative Website. So etwas
braucht die Fan-Seele!
Heute hatte ich endlich mal Zeit und Gelegenheit gehabt, mich
ausgiebig deiner umfangreichen Arbeit zu widmen. Es sind ja sagenhaft
umfangreiche Fakten, die du zusammengetragen hast. Besonders die
Songtexte erleichtern mir die Arbeit an der gleichen Idee.
Besonders beeindruckt sind wir (mein Mann und ich) von deinen
Konzertauswertungen.
Wir wohnen in Nordthüringen und fahren auch zu allen uns möglichen
Konzerten im Umkreis von zwei bis drei Autostunden.
Besonders liegen uns eben auch IC, Stern-Combo, Lift, electra,
Sachsendreier, aber auch Karat (K...!), City, Keimzeit, Silly natürlich,
Rockhaus oder Cäsar und Renft usw. am Herzen. Hier durfte natürlich im
vergangenen Jahr Omega nicht fehlen!
Ich habe versucht, angeregt von deinen Erfahrungen, im Nachhinein zu
jedem unserer seit 1997 besuchten 46 Konzerte unsere privaten Eindrücke
zu notieren, die meisten waren wirklich positiv.
Unbegreiflich ist für uns die bundesdeutsche Medienpolitik. Warum
kommt dieser Teil der Musik sowohl in Zeitungen wie auch in Rundfunk und
Fernsehanstalten nicht vor? Da gibt es mal großangelegte Aktionen, die,
wenn man sich kritisch äußert, im Nichts verlaufen. Na ja, es gibt ja
noch das Internet und hier Gleichgesinnte.
Kleine Episode zu meinem Lieblingssänger IC:
Wir fahren am 10. März (freitags!) nach Erfurt zu seinem Solokonzert.
Ganze elf (in Zahlen:11) Zuschauer hatten den Weg nach Erfurt gefunden.
Die Lokalität, ein kleiner Saal, eiskalt.
Und IC - überlegt kurz, schimpft in sich hinein, grinnst, geht ans
Klavier und spielt eine ganze Stunde lang.
Hochachtung - aber eben auch typisch für ihn.
Seit dem kennt meine Sympathie keine Grenzen mehr!
Na und in diesem Jahr stehen auch bei uns noch einige musikalische
Highlites an, wenn nur immer die Schichtarbeit meines Mannes mitspielen
würde!
Noch einmal: großes Lob für deine Arbeit. (Findest du da nebenbei
noch Freizeit?)
Recht herzliche Grüße Frank und Kerstin aus Schlotheim.
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Bettina am 16.01.2006
Halloele,
habe gerade auf der Suche nach
einem Text von Gerhard Schöne Deine Seite entdeckt. Für mich ist das ein
wahres Freudenfest, mal eine Seite zu finden, auf der soviel Information
so kompakt zu finden ist. Komme nämlich nicht aus dem Osten, sondern man
mag es kaum glauben aus dem "Westen" @:o) Natürlich sind einem die
Puhdys und Karat auch hier schon vor Jahren begegnet (ich bin inzwischen
27), aber meine Liebe zu "Ost"-Musikern gründet sich auf Konzertbesuchen
bei Eric Fish-Konzerten. Zwischen eigenen Kreationen spielen sie auch
immer mal wieder Lieder wie z.B. das "Unterwegs" von Gerhard Schöne oder
machen gemeinsame Lieder mit Pascal von Wroblewsky. In all diesen
Liedern finde ich genau das, was mir genauso wie dir in der regulären
Radio-Landschaft fehlt. Da ich Eric Fish aber weder in Deiner Auflistung
noch sonst irgendwo auf Deiner Seite gefunden habe, wollte ich doch mal
nachfragen, woran das liegt! Kennst Du Eric Fish (sprich Eric, Rainer,
Uwe und Gerrit) nicht? Oder gibts es hier doch eine Auswahl nach
Geschmack? Da sie alle aus dem Osten kommen, kann es auch nicht daran
liegen... Falls sie Dir noch nicht bekannt sein sollten, empfehle ich
Dir in jedem Fall mal auf eines ihrer Konzerte zu gehen - ein Abend voll
Ehrlichkeit, Mut, Gefühl und traum,haften Liedern und Stimmung sind
garantiert! Man sollte sich zur Sicherheit den Tag danach nicht zu viel
vornehmen, da sie manchmal bis in die frühen Morgenstunden spielen @:o)
Werde mich demnächst mal wieder
Deiner Seite widmen - dann allerdings mit mehr Zeit im Rücken und in
aller Ruhe nach neuen Interpreten für mich suchen.
Vielen Dank, daß Du Deine Zeit und
Energie in eine solche Seite steckst - davon haben alle was (egal ob Ost
oder West @:o)
Liebe Grüße
Bettina
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Frank am 07.11.2005 aus Berlin hallo! mein name ist frank und ich schreibe dir aus berlin. ich bin ja total geplättet! da bin ich auf der suche nach entsprechenden seiten, und finde doch endlich das richtige!!! und dann steht da noch niesky drunter. ich bin in see b. niesky aufgewachsen und kenne sogar die kontakt-disco noch. ich war ein guter freund von herrn jannasch und habe gelegentlich bei seiner disco 2000 mitgewirkt. ich bin ebenfalls 47 und habe somit den ostrock von beginn an erleben dürfen. ich bezeichne mich scherzhaft als "selbsternannter kulturhistoriker". der hang zur ostmusik hat mir bei den kumpels damals manchen lächler eingebracht. in berlin dann noch mehr. aber egal, ich habe durchgehalten und bin nun selbst musiker. ich hatte das glück mit renft 3 jahre durchs land zu touren. zwar nur als mearching-dysing fachkraft, aber habe dadurch alle meine helden kennengelernt. zu den meisten hat sich eine gute freundschaft entwickelt. ich bin von den seiten total begeistert. vielleicht kannst du ja mal anrufen oder zurück schreiben .ich dachte immer, außer mir kennt niemand mehr peter holten, panta rhei usw. auf deinen seiten bin ich endlich richtig.
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Klaus am 28.02.2005 Hallo Peter, nach einem
erneuten Besuch auf Deiner Seite muss ich mir mal etwas mehr Zeit nehmen. |
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Hartmut aus Dresden am 28.02.2005
Hallo Guenther, Hartmut Wauer |
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Bernd am 18.01.2005
Hallo Peter, |
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Nora am 12.09.2004
Nora :- ) |
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Von Brita am 04.06.2004
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Olaf aus Suhl am 28.05.2004
Hallo Peter,
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Frank am 07.02.2004 Sehr geehrter Herr Niesky, die Entdeckung Ihrer Homepage hat mich sehr bewegt. Ich bin froh, das es noch Menschen gibt die die ostdeutsche Musikkultur insbesondere die Rock und Popmusik als das sehen was sie wirklich war, eine absolut professionelle und "handwerklich" HAMMERMÄSSIGE Musik. Beim betrachten Ihrer Page wurde ich an meine Jugendzeit erinnert, wo ich das absolute Glück hatte Konzerte mit Silly und City (als meine persönlichen Favoriten!) zu sehen. Aber ein Highlight war ein live Konzert mit den Gitarreros. Kürzlich konnte ich auf einem Flohmarkt ein Juwel der ostdeutschen Musik für 2,00 EURO(!) erwerben. Der Typ mit dem Wühltisch hatte offensichtlich keine Ahnung was er da so hatte. Beim näheren betrachten und genauem anhören der LP war ich absolut begeistert und ich denke das diese LP es verdient hätte auch bei Ihnen erwähnt zu werden. "Amor und die Kids-no more Bockwurst". Ich habe Ihnen dieser EMail alle relevanten Details als ZIP-Archiv beigelegt. Übrigens, ich finde Das Lied "Komm doch mit" (LP S. 2 Titel 2) absolute Spitze. Vor allem wenn man bedenkt das da ein nicht geringfügiger "Die Prinzen" Anteil darinsteckt. Mit freundlichen Grüßen Frank Busch |
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Ulrich am 09.01.2004
vielen dank für deine tolle homepage.
sie hat in mir längst verloren geglaubtes wieder wachgerüttelt. ich bin 49
jahre alt und habe mit verlassen der ddr 1984 meine plattensammlung und
somit auch meine ganze musikalische jugend zurück lassen müssen. aber so
richtig vergessen konnte ich die zum teil phantastischen lieder besonders
der gruppen electra, lift und veronika fischer nie. die harmonie von
romantischen texten mit einfühlsamen melodien ist für mich bis heute
unerreicht. mein lieblingskomponist war damals franz bartsch, welcher aber
bei dir leider keine besondere erwähnung findet. nun will ich dich nicht
weiter langweilen. |
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Ralf am 01.01.2004 hallo guenther, vorab meinen respekt für dein engagement. ich bin fast in deinem alter und beim scrollen durch deine konzertbesuchs-liste wurden wieder einmal einige erinnerungen an die gute alte zeit wach .ich habe es zwar 1989 vorgezogen die "seiten zu wechseln" und bin in die eifel "emigriert" (:-), aber ich konnte dann nach dem großen knall meine alten, bei freunden eingelagerten, amiga's nachholen. da ich mich hier inzwischen seit jahren für gute, handgemachte und ehrliche musik engagiere und in dem zusammenhang sowohl einen konzertveranstalter (www.eifel-events.de) als auch einen einer förderverein (www.eifel-kultur.de) bei der programmierung ihrer websiten helfe, und die layout für plakate, flyer und eintrittskarten erstelle, kann ich gut abschätzen wieviel zeit man für eine so schön gemachte homepage, wie du sie ins netz gestellt hast, aufbringen muß. ich finde es sehr erfreulich, daß nach jahrelangem einsatz nun endlich auch bands aus dem osten auf uns aufmerksam wurden. (es ist natürlich auch ein verdammt weiter weg bis in die eifel), so hat zum beispiel vor einigen tagen MONOKEL zu uns kontakt aufgenommen, und ein termin auf dem ich mich besonders freue ist der 27.02.2004. da wird der wdr-rockpalast bei uns das konzert von MITCH RIDER aufzeichnen und der hat ja bekanntlich die ( für mich ) beste bluesband des osten als vorband unter vertrag - ENGERLING. es freut mich immer gleichgesinnte leute zu treffen, die nicht alles aus der alten zeit niedermachen, es gäbe sicherlich reichlich negatives aus dieser zeit zu berichten, was aber für mich nie ein grund war meine herkunft zu verleugnen, ganz im gegenteil. das seit jahren mit einer unglaublichen ignoranz alles aus dem osten, was auch nur im entferntesten besser gewesen sein könnte, schlechtgeredet wird, hat zum teil schon schizophrene ausmaße. und mir dreht sich regelmäßig der magen um, wenn im radio herr maffey mit "seinem" titel über sieben brücken ... angesagt wird. frechheit !!! die krönung der peinlichkeiten stellen für mich die ostalgieshows im tv da, wo sich privilegierte ostbürger, denen es an nichts fehlte, über den alltag in der ddr lustig machen, über ostprodukte wie karo, schlagersüsstafel oder fit herziehen, denen offensichtlich nichts zu peinlich ist um einen lacher vom publikum zu erschleimen. gut, hab ich dich lange genug augfgehalten, sorry eine kleiner hinweis noch auf einen bug auf deiner seite (oder ist das so gewollt )wenn man auf der nav - leiste auf den button STARTSEITE klickt, wird man nicht wieder zurückverlinkt, sonder es öffnet sich ein neues browserfenster. nicht weiter dramatisch, war mir halt nur aufgefallen. die besten wünsche für das vor uns stehende jahr, gruß aus der eifel ralf krahlisch |
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Keity am 23.11.2003
Hallo Leute
Habe seid einiger Zeit Eure Seite
als Favorit abgespeichert.
Eigentlich bin ich ein Mc Cartney
Fan. Doch ich stamme aus Brandenburg/Havel und bin Baujahr 1963. Sprich,
ich bin absoluter Fan von PANKOW, LIFT, ENGERLING, KEIMZEIT, REFORM,
PENSION VOLKMANN u.s.w.! Ich danke Euch für Eure informative Seite. Mir
tut es unheimlich weh, daß die Band `s von uns hier im Westen
Deutschlands überhaupt nicht wahrgenommen werden. Ohne unseren
westlichen Mitbürgern nahezutreten liegt es wohl daran, daß Ihrer
Meinung nach nur Scheiße aus dem Osten kommen kann. Auch allzuwissende
Rockkenner aus der Westrockszene kennen sich offentsichtlich in Punkto
Ostrock nicht aus bzw. ignorieren diesen einfach.
Ob ich mit dieser E-mail was
bewege oder nicht, für mich ist der OSTROCK gleich nach MC CARTNEY das
Wichtigste in meinem Leben in Sachen Musik. Ich liebe diese Musik egal
von wann und wem sie stammt, weil es ein Teil meines Lebens ist und
bleibt! Denn gleich nach ABBEY ROAD von den BEATLES und THE PROS AND
CONS OF HITCHHIKING von ROGER WATERS kommt AUFRUHR IN DEN AUGEN von
PANKOW und in dem Sinne "AUF DIE DAUER HILFT NUR POWER" wünsche ich Euch
alles Gute, bis demnächst
KEITY
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Thomas aus Würzburg am 10.10.2003 Lieber Peter, ich habe Deine Seite schön längere Zeit besucht und finde sie sehr interessant und inhaltlich gut gemacht. Ich selbst - obwohl Wessi ;-) - beschäftige mich auch mit Musik aus der ehemaligen DDR - und das mit Genuss. Vieles von dem, was in der DDR auf dem Plattenteller lag, war gut und ist es auch heute noch. Dennoch möchte ich Deine Philosophie nicht unkritisch und unkommentiert stehen lassen. Ich bitte meine Kommentare nicht als Besserwesserei oder dergleichen zu deuten. Vielmehr ziehen wir in vielen Punkten am gleichen Seil. >Warum dieses Thema?< Die Frage zu stellen, ist nicht unberechtigt. Die Antwort kann einmal eine persönliche sein - und diese gibst Du zunächst - oder aber eine gesellschaftliche - und auch dieser Ansatz wird von Dir verfolgt. Was die persönliche Antwort betrifft, so teilt jeder Deine Empfindungen, der mit einer Musik aufgewachsen ist - sei es in Ost, sei es in West. Für mich (Jahrgang 1963) z.B. ist das der Hard Rock der 1970er und 1980er Jahre (z.B. Deep Purple), aber auch die sogenannten Oldies (z.B. Beatles) und jede Menge langsamer Nummern. Von der DDR-Musik habe ich wenig mitbekommen außer Karat (na klar: Über sieben Brücken, Jede Stunde, Der blaue Planet) und City (Am Fenster), Biermann und dann Krawczyk. Das ist recht wenig, aber einfach erklärbar. Anders als viele DDR-Bürger, die das "dritte" Programm sahen oder Westradio hörten, gab es für die meisten Westdeutschen keinen Anlass ostdeutsche Programme zu hören oder zu sehen. Außerdem war unter uns Jugendlichen damals deutsche Musik - sieht man von der Neuen deutschen Welle ab - immer mit Schlager verbunden und alles andere als angesagt. Bei Dir ist das natürlich anders. Weil Du mit der Ostmusik aufgewachsen bist, bist und bleibst Du mit ihr verbunden. Und - wie gesagt - sie ist qualitativ bestimmt nicht schlechter als westdeutsche Musik, eher im Gegenteil. Was nun die gesellschaftliche Dimension betrifft, so denke ich, dass das Problem der Ostmusik heute etwas umfassender diskutiert werden müsste. 1. So wahr es ist, dass sie kaum in die Medien kam (zur Zeit ist es ja anders, aber ist es besser, immer nur dieselben Sachen zu hören?), so wahr ist auch, dass deutsche Musik in aller Regel Nischenmusik ist. Welcher deutsche Musiker hätte schon ein Millionenpublikum? Sind nicht Grönemeyer, Westernhagen und Lindenberg, Die Toten Hosen, Die Ärzte und Scorpions schon im Westen absolute Ausnahmen? Und die sind lange eingeführt. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass Westsender kaum Ostmusik spielten. Antenne Thüringen z.B. macht das ja ganz anders. 2. Ich sehe noch ein anderes Problem bei der Ostmusik. Sie war zwar künstlerisch hochwertig, aber sie war in gewisser Hinsicht auch nicht mehr modern. Das ist bitte nicht misszuverstehen. Auch ältere Musik ist und bleibt ja gut, aber wenn man die 1980er Jahre anschaut, dann waren die etablierten Bands der Rockmusik in der DDR alles andere als innovativ. Sie vertraten einen melodischen und häufig mit klassischen oder Folk-Elementen versetzten Stil, während im Westen schon ganz andere Musikrichtungen angesagt waren. Natürlich gab es Ausnahmen: Silly z.B. ist einfach grandios, aber nach Tamara Danz' zu frühem Tod (auch der von Gundermann!) ist von Silly auch nichts mehr zu hören. Das Elend der DDR-Kulturpolitik im Musikbereich war aber doch, dass sie Innovationen entweder behinderte und in den Untergrund abdrängte oder aber erst viel zu spät und dann in der Regel "gezähmt" zuließ. 3. Kritische Musik (z.B. von Liedermachern) hat normalerweise nie ein breites Publikum, sondern wird - leider - häufig nur von Insidern und "Intellektuellen" gehört. Das ist bedauerlich, und deshalb habe ich ein Konzert mit Arno Schmidt organisiert, den ich sehr schätze und mittlerweile auch persönlich kennen lernen durfte. Dazu unten mehr. 4. Die Medienschelte ist einerseits berechtigt, andererseits aber auch wieder nicht. Man muss sich fragen, was man von welchen Medien erwarten darf. Wenn es um die öffentlich-rechtlichen geht, dann haben sie einen anderen Zuschnitt als die privaten. Private Medien sind gewinnorientiert. Das führt zu Sex and Crime. Aber es kann auch nützlich sein, weil es z.B. zur Zeit der Ostboom befördert, der ja hoffentlich auch etwas mehr Informiertheit hinterlässt und nicht nur ein - sorry - "Disneyland-Gefühl". Öffentlich-rechtliche Sender sollten eine Grundversorgung der Bevölkerung garantieren - mit Information und hochwertiger Unterhaltung. Ich denke, das leisten sie auch einigermaßen hinreichend. Und schließlich ist es der Bürger, der ein-, um- oder ausschaltet. 5. Die Gerechtigkeitsfrage ist die am schwersten zu beantwortende - und das ist auch gut so. Denn wenn einer behauptet, er wüsste "die" Lösung, dann garantiere ich, dass diese Lösung nur mit Gewalt gegen den "bekehrungsunwilligen" Rest der Bevölkerung durchgesetzt werden würde. Es gibt keine gesellschaftlichen Patentlösungen, da es keine Naturgesetze der geschichtlichen und politischen Entwicklung hin zu einem (utopischen) Endziel der Geschichte gibt. Wer daran aber wirklich glaubt, der glaubt auch berechtigt zu sein, alle Mittel zur Erreichung desselben einsetzen zu dürfen. Nur Diktaturen versprechen "perfekte" Gesellschaften. Von Diktaturen gleich welcher Art sollten wir aber doch wohl in Deutschland so langsam geheilt sein. Das heißt nicht, dass man nicht die Missstände der Gegenwart beim Namen nennen soll und muss - im Gegenteil: Jeder, der das tut, trägt zur Demokratisierung der Gesellschaft genauso bei wie zur inneren Einheit Deutschlands. Und damit schließt man auch eine Kluft zwischen den Menschen - egal wo in Deutschland. Was könnte das besser leisten als Musik? Deshalb und um der verbreiteten Unwissenheit über die DDR entgegen zu treten habe ich am 07.11.2003 an der Universität Würzburg eine Tagung mit dem Titel "Lied und Politik - Das Beispiel DDR" organisiert (http://www.uni-wuerzburg.de/polwiss2/symposium2003.htm). Für die an Musik Interessierten sind vor allem der Nachmittag und der Abend interessant: Am Nachmittag gibt es ein Podiumsgespräch zur Musik in der DDR, an dem Arno Schmidt und Ed Stuhler teilnehmen (wenn möglich auch Frank Seidlitz). Am Abend treten Arno Schmidt und Frank Seidlitz mit Liedern aus Vergangenheit und Gegenwart auf. Jeder Interessierte ist herzlich dazu eingeladen, sich mit Fragen und Antworten am Podiumsgespräch zu beteiligen und natürlich das Konzert (bitte 5 Euro als "Spende" mitbringen) zu besuchen. Herzliche Grüße und weiterhin viele Besucher auf der Homepage wünscht Thomas Goll
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Jürgen aus Mühlheim am 20.07.2003 Hallo Günter!
Ich möchte Dir mal an dieser
Stelle von ganzem Herzen gratulieren zu Deiner Internetseite. Die ist
echt super !
Deine Ausführungen in der Rubrik "
Philosophie" ,trifft Nägel mit Köpfen. Du hast es auf den Punkt
gebracht. Ich liebe nach wie vor die Ostmusik. Bin bei Ost-web.de und
Amiga schon Stammgast. Habe meine alten LP's noch im Schrank und wehe
eines der Kinder vergreift sich daran. Ja echt ! Je bekloppter das
Westsystem und deren Regierung ,desto mehr vergrabe ich mich in
Erinnerungen von 1961-1989.
Da bekam ich neulich einen Witz zu
gestellt, der eigentlich gar keiner ist. Sagt ein Ossi zum Wessi: " Gell
,wir sind ein Volk "
darauf der neunmal kluge Wessi: "
Ja,ja wir auch ! "
Na im ernst, manchmal weiß ich
auch nicht mehr was ich noch sagen soll. Amerikanische
Freiheitserziehung der Kids bis hin
zur Ausbeutung der Arbeiter. Ja so
ganz unrecht hatten unsere ehemaligen Politiker gar nicht. Wie sagte
unser Bezirkschef der SED zur letzten Versammlung ? " Was ? Ihr wollt
den Westen ?
Wir können euch nicht hindern,
aber Ihr seid die ersten ,die wieder nach dem Osten rufen." Ja ! Sieh
Dir doch das Dilemma an hier. An jeder Missere ist der Ossi schuld.
Aber ich will mich hier nicht rein
steigern.
Bleiben wir lieber fröhlich und
konzentrieren uns auf die Musik.
Bis bald mal und viele Grüße aus Mülheim a.d. Ruhr von Jürgen und Familie
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Thomas am 08.04.2003 Hallo Peter,
zufällig habe ich vor einigen
Tagen deine Seite entdeckt.
Den vielfach von anderen gezollten
Respekt und Dank für dein Werk teile ich, betroffen bin ich aber vor
allem von deiner Sicht der Dinge. Sie ist es, die die gebotenen
Informationen über ein Panoptikum der Ostmusik erhebt.
Du belebst damit ein Gefühl von
Verbundenheit, welches ich in den Jahren zunehmend verloren habe und
welches mir zuletzt intensiv nur ein Mensch vermittelt hat, von
dem wir in Hoyerswerda Abschied nehmen mussten. "Jeder ist ersetzbar"
ist ein dummer Spruch.
Ich wünsche dir deshalb vor allem die
Kraft, deine Arbeit fortführen zu können, um Gleichgesinnten ein Stück
vom "Wir" zu erhalten und Interessierten ein solches zu bieten - ohne
Klischees, Ostalgie, links, rechts und dem ganzen anderen Quatsch.
Thomas
(Bj. 64, Görlitz; jetzt Berlin)
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Christian aus Berlin am 09.08.2002 Hallo Peter, Schon vor ein paar Tagen hatte ich ihre interessante Homepage entdeckt und nun war endlich einmal Zeit, mich in Ruhe damit zu befassen. Erstmal muss ich ein grosses Dankeschön für diese hochinteressanten Seiten loswerden. Das ist sicher die beste Plattform zum Thema Rock- und Beatmusik aus osteuropäischen Ländern, die ich bisher im Internet gefunden habe. Besonders gefallen mir die ausführlichen Angaben zu den einzelnen Musikern und die Discografien mit ganz alten ,aber auch den aktuellen Veröffentlichungen. Was das für eine Kleinarbeit ist, das alles zusammenzustellen kenne ich nur ansatzweise, da ich mal für die Homepage von Veronika Fischer die Discografie geschrieben habe. Schön, dass es auch regelmässig Erweiterungen und einen Newsletter gibt, so lohnt es sich, immer mal wieder reinzuschauen. Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich auch ziemlich intensiv mit dem Thema und bin dabei auf soviel qualitativ gute Musik und Musiker aufmerksam geworden. Aus meiner Kindheit kannte ich schon die Amiga-Platten von Holger Biege, Vroni Fischer, den Puhdys und Karat, da meine Eltern diese Scheiben in ihrer Sammlung hatten. Mein Vater stand als Berufstrompeter mehr auf Manfred Krug/Günther Fischer und diese Jazz/Beat-Schiene. Diese Aufnahmen habe ich eigentlich in den vergangenen Jahren richtig entdeckt und da ich Jahrgang 1969 bin und vieles in den 70ern nicht mitbekommen habe, gibt es da immer noch sehr viel neues für mich zu erkunden. Auf Ihren Seiten hab ich einige Infos gelesen,die mich echt erstaunt haben, so z.B.dass es von einigen Bands noch unveröffentlichte Aufnahmen gibt, speziell von Panta Rhei und Lift. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich darüber Näheres erfahren könnte. Von Lift habe ich übrigens auch einen ganz tollen Mitschnitt von einem Auftritt im PdR 1978 noch mit Gerhard Zachar und Henry Pacholsky,die im Buch "Sachsendreier" erwähnte "Che Guevara-Suite". Sehr interessieren würde mich auch, wie sie die Ostende-Versionen der neuaufgelegten Rock-Klassiker von Silly, Renft, Rockhaus, Lift und Stern Meissen finden. Ich hatte letzten Monat das Glück beim Zöllner-Jubiläumskonzert in Weissensee dabei zu sein und danach noch mit einigen Musikern etwas reden zu können. Diese Ostende-Geschichte kommt auch bei Jugendlichen sehr gut an und das find ich nur gut, gerade bei der Qualität, die heute leider oft produziert wird. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen,mal von Ihnen zu hören und wünsche ihen für den Ausbau der Seiten weiterhin gutes Gelingen. Mit freundlichem Gruss aus Berlin-Treptow Christian Leinert
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Ralf am 27.07.2002
Hallo Peter,
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Sven aus Wiesbaden am 18.10.2001 Hallo Günther und Gratulation zur Ostmusik.de Seite. Ich bin ein Wessie,37, aus Wiesbaden -Soviel vorneweg. Wie habe ich die Ostmusik wahrgenommen? 1980 habe ich zum ersten Mal was aus der DDR gehört : ein Schulfreund verbrachte seine Sommerferien bei Verwandten in Dresden und so bekamen wir dann eine Band mit Namen puhdys auf LP's vorgestellt. In dieser Zeit waren deutsche Texte sehr angesagt wg. NDW usw. und so wurde auch dies angenommen ohne das jetzt einer irgendwelche Vorbehalte gehabt hätte. Etwa ein Jahr später lief bei uns in den Diskos ein Lied 'rauf und 'runter "Am Fenster". 1982 hatte ein lokaler Veranstalter erst "Karat" und dann die "Pudhys" nach Wiesbaden geholt -es war wirklich gute Unterhaltung. Sehr Professionell in allen Bereichen, denke ich damals wie heute. Ich bin selbst Musiker und glaube das beurteilen zu können. Später um die Wendezeit ich jeden Tag vor dem TV gehockt habe um ja nichts zu verpassen was sich im Osten tut - da gabs dann u.a. diese Frau mit der blonden Mähne die sich auch noch richtig artikulierte, viel später habe ich erst ihren Namen erfahren. In dieser Zeit begann ich mich auch mit Lied-Texten zu beschäftigen , und suchte und suchte.. Fündig wurde ich bei vielen Ostbands die mir aus der Seele zu sprechen schienen. Dies gepaart mit oftmals wirklich gut arrangierter Musik ist ein Stil den ich seit dieser Zeit sehr gerne höre. Schade das heut zutage so wenige Musiker/Bands aus dem Osten 'rüber in den Westen kommen In meiner eigenen Band (www.o-ton-web.de) fließen auch Eindrücke /Inspirationen der Ostmusik mit ein. Mittlerweile hören auch Freunde auch mal ostmusik - sie war ihnen einfach vorher nicht bekannt.. wie so vieles aus dem Osten... Gruß an alle Sven Hofmann |
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Stefan am 27.08.2000
Hallo,
ein
großes "Danke" den Machern dieser Seite. In der heutigen Zeit,
wo einen nur Teenie-Pop-Töne aus dem Radio entgegenschreien, denkt man
gern an alte DDR-Rock-Zeiten.
Gerade
die "Rock für den Frieden"-Seite erinnert mich an 3 ganz verrückte
Wochenenden in den Jahren 82-84 (danach bin ich leider von Berlin
weggezogen). Ich sitze im Rollstuhl und das hatte wenigstens bei
"Rock für den Frieden" ein paar Vorteile. Wir mußten oft
Nebeneingänge u.ä. benutzen, wo sonst nur die Musiker Zutritt hatten -
und die trafen wir dann auch reichlich zu privaten "Plauderstündchen".
So lernten wir manche mal ganz anders kennen. Ein 10-Minuten-Gespräch mit
Tamara Danz werde ich nie vergessen. Ehrlich, direkt - wie sehr fehlt
diese Frau der heutigen Musikszene in (Ost-)Deutschland!!
Aber
vor allem die Musik. Lieder, die von uns handelten, mit denen wir uns
(meistens) indentifizieren konnten. Was nicht gesagt bzw. gesungen werden
durfte, hörten wir zwischen den Zeilen und da stand einiges. Von ein paar
"Agitations-Liedern" abgesehen, kann man die Songs alle auch
heute noch hören - wenn man kann. Radio und Fernsehen ??? Außer den Puhdys und Karat in einigen Schlagersendungen (!!) mit Herrn Heck&Co -
Fehlanzeige. So habe ich mich riesig gefreut, auf euerer Homepage soviel
interessantes zu finden. Bleibt am Ball, macht weiter so...
Schöne
Grüße aus dem Harz Stefan |
| Sylvia am 11.05.2000
Vielen lieben Dank für ostmusik.de!
Ich finde alles außerordentlich interessant und kann noch was anmerken
zur Gruppe "Magdeburg".
Nachdem der Auftritt der "Klosterbrüder" am 14.01.2000 im
Maritim in Magdeburg ein riesen Erfolg war, wurden weitere Konzerte mit
dem Sachsendreier am 07 und 08.04. in Meißen gegeben. (siehe auch www.art-agentur.de)
Echter Kritikpunkt ist für mich der von Dir angegebene Grund zur Auflösung:
Es hat definitiv nicht an den laufenden Line-up Wechseln gelegen! Man
hatte gemeinsam Ausreiseantrag gestellt.
Zitat Bernd Schilanski: "Die ganze Ausreiseaktion war damals als
Warnung an die
Kulturbonzen gedacht, die haben aber nicht lange gefackelt und reagierten sofort mit Medienverbot, Auftrittsverbot und letztendlich mit Inhaftierung."
Dietrich Kessler
wurde "weggesperrt"
Hans Joachim Kneis wurde "weggesperrt" Gisbert Piatkowski heute bei Modern Soul Band
Detlev Kessler
wechselte zu Klaus Lenz (Jazz)
Peter Schilanski der Mann heißt BERND! - heute bei Allemann Hans-Jürgen Ludwig Charlie - heute mit Charlie's Crew Hans Wintoch heute Solo "Hans Die Geige"
Texter waren Burkhard R. Lasch und Jan Witte.
Charlie und Bernd spielten danach beim damals neugegründeten Rock`n
Roll
Orchester, haben es dort aber nicht lange ausgehalten und gründeten dann im Sept.83 das Heavy Metal Trio MCB.
MCB sind zur Zeit auf der "allerletzten Tour". Ich werde am
20.05. hoffentlich Gelegenheit haben, die Herren persönlich
kennenzulernen. Also falls Du noch 'ne Frage hättest - könnt' ich sie
für Dich stellen.
Wo hast Du denn eigentlich Deine Infos über die Band her? Ich bin immer
wieder erstaunt, daß man ständig neues erfahren kann. Besitzt Du die
Aufnahmen "Oh, oh Otto", "Heißes Land", "Grand
Hand", "Fieber" und "Kalif Storch"? Ich suche
außerdem noch eine Aufnahme "Untreue Freunde", dem
Originaltext von "Gottlose Lieder". Dazu gab es auch eine
Textvariante "Schweigt Ihr Propheten".
Kennst Du die CD "Eine Legende kehrt zurück" von den
Klosterbrüdern? Du erwähnst sie nicht, deshalb weiß ich nicht recht.
Sie hat mir zuerst überhaupt nicht gefallen. Das einzige, was nach
Klosterbrüder geklungen hat, war die Stimme von Hajo Kneis aber dann
habe ich erfahren, daß Didi und Hajo die Platte gemacht hatten, nachdem
sie so lange im DDR Knast einsaßen. Und, was soll ich sagen, die Platte
klingt unter dem Aspekt gehört, ganz anders.
Grüße
Sylvia
PS: Nochmals Dank und mach' weiter - schöne Seiten!
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| Andreas am 08.05.2000
Hallo Peter, landete heute via Link auf Deinen umfangreichen Ostrockseiten. Meine Welt ist eigentlich Ost-Metal, aber auch in der "Schublade" Rock bietet der Osten feine Sachen. So freue ich mich denn, in Deinen Seiten viele interessante Infos zu bekommen, nach dem ich viel Zeit beim "blättern" verbrachte, muß ich sagen, daß ich wohl noch öfters vorbeischauen muß. Große Klasse. Ich finde es anerkennenswert, daß dieses Stück Ostkulktur einige (oder viele?) Leute interessiert, weiter so! Kennst Du die DDR-Metal-Band FORMEL1? Weisst Du evtl. was aus denen geworden ist? Oder wo es irgendwelche Infos geben könnte (Biographie, blabla)? Weiterhin viel Spaß,beste Grüße Andreas
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| Christian am 01.05.2000
Hallo Günther! Umwerfend, atemberaubend, unglaublich..... Mir fehlen ein wenig die Worte nach dem Besuch auf Deiner Homepage. Das wohl vollkommenste Ding im ganzen Netz. Wir sollten uns mal unterhalten, da ich selbst großer Musikfan bin und eine Organisation leite, die sich "Musikmafia" nennt. Wir helfen Sammlern ihre Sammlungen komplett zu bekommen. Deine Homepage hilft mir enorm, denn was da alles drinsteht, bekommt man in keinem Buch zu lesen. Gruß Christian |
| Dana am 02.04.2000
hallo |
| Bernd aus Berlin am 30.03.2000
Hallo Peter, |
| Dana am 30.03.2000
hallo liebe grüsse und weiter so, dana |
| Uli am 25.03.2000
hallo Peter, Es macht ja, nebenbei gesagt, auch ein wenig Arbeit so viele, auf Euren Seiten festgehaltene Daten, zu recherchieren. Dabei habe ich nur mal bei |
| Karin aus Köln am 18.03.2000
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