Bleib nicht stehn

Brot&Salz

Lyrik

Komp. Helmut Frommhold

Text: Jens Gerlach

 

Zeit vergeht,

Zeit versteht.
Jede Sekunde die da zerfällt
ist auch ein Teil von unsrer Welt.
 

Wenn sich nachts belaubt

ist das Jahr noch ein Findelkind
wer weiß was daraus wird.
Wenn dich Schnee umstaubt
und das Jahr stirbt im Winterwind
wie oft hast du geirrt ?
 

Uhren, die Zeit nimmt keine Spuren

und jeder weiß,
was nützt es wenn man Schritte zählt
und Richtung fehlt.
 

Alles wird bedacht

was da wird und gewesen ist
man weiß was man weiß.
Jedem Tag folgt Nacht
wenn du noch so verwegen bist,
die Zeit macht jeden leis`.
 

Uhren, die Zeit nimmt keine Spuren

und jeder weiß,
was nützt es wenn man Schritte zählt
und doch die Zeit
und ihren Weg verfehlt.
 

Zeiger dreh `n die Zeit um Stunden,

und geh `n hinüber
Und auch deine Stunden
 geh `n hinüber.
 

Also nutz die Zeit,

schwing dich auf in den Gegenwind,
 wie hart er dich auch schlägt.
Wenn die Ziele weit
kaum erreichbar, entlegen sind,
bedenk Gegenwind trägt.
 

Uhren, die Zeit nimmt keine Spuren

und jeder weiß,
was nützt es wenn man Schritte zählt
und doch die Zeit
und ihren Weg verfehlt.
 

Zeiger dreh `n die Zeit um Stunden,

und geh `n hinüber
und auch  deine Stunden
 geh `n hinüber.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.