Blues vom Abschied

Brot&Salz

Lyrik

Komp. Ingo Koster

Text: Fritz Jochen Kopka

 

  Hier ruht mein Stolz in dieser Erde,

die ich bebaut hab schönes Land.

Hier brennt mein Mut in dieser Flamme,

die uns das Eis bricht schönes Licht.

So brach ich auf, dies Land zu baun, auch für mich

und lernte meinen Händen traun, und den Leuten hier.

Ich hab die ganze kalte Nacht über den Abschied nachgedacht

 von dieser Stadt.

 

War ich je diese Zeit so ganz allein?

Ich bin gewandert durch die Nacht,

hab mich in manches Haus gedacht, 

brannte noch Licht, dachte ich,

dieses Licht, meint nicht mich, hm, nicht mich.

 

Hier starb mein Gram, hier starb mein Kleingeist,

hier war kein Zank, meinen Dank.

Hier stirbt mein Stolz wenn ich drauf ausruh`,

drum will ich gehn, weitersehn.

So fahr ich fort, dies Land zu baun, auch für mich,

so weiß ich, meiner Hand zu traun, überall den Freunden.

Ich hab die ganze kalte Nacht über den Abschied nachgedacht von dieser Stadt.

Bin ich je wieder so völlig allein?

 

Ich hab den Wolken nachgehangen,

bin in den neuen Tag gegangen,

und brennt noch Licht, denke ich,

dieses Licht, baue auch ich, hm, auch ich.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.