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Blues von der letzten Gelegenheit |
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V.Fischer |
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Lyrik |
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Komp. Franz Bartzsch |
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Text: Kurt Demmler |
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| Eines Tages, auf meinem Fenster |
| saß ein Vogel wunderbar. |
| Und die Mutter, die sagte: |
| “Geh und fang dir den Vogel!“ |
| Aber ich fing ihn nicht. |
| Hatte große starke Flügel |
| und ein fröhliches Gesicht. |
| Mutter wurde ganz hektisch, |
| ich geb` zu, er gefiel mir. |
| Aber ich fing ihn nicht. |
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Und die Mutter, die drängte |
| geh, und fang dir den Vogel. |
| Aber ich fing ihn nicht. |
| Warum lässt du da fliegen |
| vielleicht die letzte Gelegenheit, |
| Aber ich fing ihn nicht. |
| „Mutter“, sag ich, „eben darum, |
| weil er jung ist und so schön. |
| Soll er fliegen weit in die Welt, |
| dass kein Ring ihn drückt oder hält!“ |
| Darum fang ich ihn nicht. |
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Das er erst noch ergründe |
| alle zehntausend Winde! |
| Darum fang ich ihn nicht. |
| Dass nicht in solchen Zimmern |
| seine Flügel verkümmern. |
| Darum fang ich ihn nicht. |
| Und da fliegt er, der Vogel. |
| Mutter sagt: “Na, nun heul nicht!“ |
| Und da heul ich noch mehr. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.