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Brich an, du schönes Morgenlicht |
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Horch |
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Lyrik |
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Johann Rist, 1641 |
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| Brich an, du schönes Morgenlicht | ||
| und laß den Himmel tagen! | ||
| Du Hirtenvolk, er schrekke nicht | ||
| weil dir die Engel sagen, | ||
| daß diese schwache Knäbelein | ||
| soll unser Trost und Freude sein, | ||
| dazu den Satan zwingen | ||
| und letzlich Frieden bringen. | ||
| Willkommen, süßer Bräutigam, | ||
| du König alle Ehren! | ||
| Willkommen, Jesu, Gottes Lamm, | ||
| ich will dein Lohn vermehren; | ||
| ich will dir all mein Leben lang | ||
| von Herzen sagen Preis und Dank | ||
| daß du, da wir verloren, | ||
| für uns bist Mensch geboren. | ||
| Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ, | ||
| sei dir, von mir gesungen, | ||
| daß du mein Bruder worden bist | ||
| und hast die Welt bezwungen; | ||
| hilf, daß ich deine Gutigkeit | ||
| stets preis in dieser Gnadenzeit | ||
| und mög hernach dort oben | ||
| in Ewigkeit dich loben. | ||
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.