Das Bild

Stern Meissen

Lyrik

Komp. Thomas Kurzhals

Text: Norbert Jäger

 

So bist Du ja zu sehen in deiner Herrlichkeit,

die Hand unter `m Kinn und die Augen weit.
Nun bleibt er zu Haus,
es ist seine Zeit
jetzt ruht er sich aus
in Glückseligkeit.
 

Doch in seinen Augen blinkt ein saurer Wein,

Spuren der Jahre prägen tief sich ein.
Im Zimmer ist viel
und doch ist es leer.
Mir scheint, eins versteht er,
sich selber nicht mehr.
Als nähme er Abschied
von sich und der Welt.
Als wär `s schon soweit
das der Vorhang fällt.
 

So ist er zu sehen

vor mir auf dem Bild.
Mehr hässlich als schön,
vom leben erfüllt.
So ist er zu sehen in seiner Herrlichkeit.
die Hand unter `m Kinn und die Augen weit.
So trüb wie ein Fluss
den kein Fisch mehr belebt.
Doch ich hab das Gefühl
das sein Kopf sich erhebt.
Und er sieht mich
und lacht in sich rein.
Doch dann ist er wieder
mit sich allein.
Doch dann ist er wieder
mit sich allein.
...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.