Das eigene Gesicht

H. Biege

Lyrik

Komp. Holger Biege

Text: Fred Gertz

Immer wenn ich mal besonders down bin
Oder in Sekunden größter Freude
Frag ich mich wer willst denn du nun wirklich sein
Und was seh`n die Anderen in dir.
Ja wie alt muss man werden
Und wie oft sich gefährden
Um zu erkennen wer man ist
wie viel Einsatz muss man wagen
wie viel Leid muss man ertragen
Bis sich formt das eigenen Gesicht.
Ich denk mir so in manchen Nächten
Gleich morgen tust du dies und dann auch das
Doch schon am Abend wird mir schmerzhaft klar
Dass es eine Riesendummheit war.
Ja wie alt muss man werden
Und wie oft sich gefährden
Um zu erkennen wer man ist
wie viel Einsatz muss man wagen
wie viel Leid muss man ertragen
Bis sich formt das eigenen Gesicht.
 
Und wie viele lass ich in mein Herz seh`n
Weil ich denk`sie alle sind genau wie ich
Dabei geb` ich mich bald jenen in die Hand
Der mir steckt mal über Nacht mein haus in Brand.
 
Ja wie alt muss man werden
Und wie oft sich gefährden
Um zu erkennen wer man ist
wie viel Einsatz muss man wagen
wie viel Leid muss man ertragen
Bis sich formt das eigenen Gesicht.
Bin ich der nun, den die Andren seh`n
Oder bin ich mehr als sie versteh`n.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.