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Das geht solange gut |
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St. Krawczyk |
Lyrik |
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Komp. Stephan Krawczyk |
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Text: Stephan Krawczyk |
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| Da schmeißt ´ne Frau in schönem hohen Bogen |
| Das allerheiligste Parteibuch hin. |
| Es ist für sie der große Wurf gewesen, |
| doch leider ist sie noch nicht Rentnerin. |
| Auf einmal sitzt ´se zwischen allen Stühlen, |
| So dass ´se schnellstens ihren Job verliert, |
| das ist nicht gut, weil nämlich die Genossen |
| in ihre Akte ´n bisschen Dreck geschmiert. |
| Das geht solange gut , solang das gut geht, |
| solange du dich an die Regeln hältst, |
| doch wenn de fällig bist , dann bist de fällig, |
| weil du dann meistens auf die Schnauze fällst. |
| Du liegst solange drauf, solang du drauf liegst, |
| bis du dich wieder auf die Füße stellst . |
| oder so´n Typ mit achtzehn Jahren, |
| der will ´ne Arbeit , die ihm Laune macht, |
| da kann er höchstwahrscheinlich lange suchen, |
| denn schließlich will er nicht auf Friedenswacht . |
| Da zeigt man ihm im allerschönsten Frieden, |
| wie drohend über ihm der Hammer hängt . |
| Und unter unbetäubten Trennungsschmerzen |
| Hat er sich aus´m Vaterland gerenkt . |
| Das geht solange gut , solang das gut geht, |
| solange du dich an die Regeln hältst, |
| doch wenn de fällig bist , dann bist de fällig, |
| weil du dann meistens auf die Schnauze fällst. |
| Du liegst solange drauf, solang du drauf liegst, |
| bis du dich wieder auf die Füße stellst . |
| Oder so´n Kirchenpop´ in Amt und Würden, |
| lebt sich mit seiner Frau an ´n Eherand |
| und um sich selber letztlich treu zu bleiben |
| zerhauen ´se Gott sei Dank das Hochzeitsband. |
| Dann muß er den Talar an ´n Nagel hängen |
| Und über sieben Brücken stiften gehen , |
| der hohe Himmelsfürst kriegt nasse Augen, |
| wie die auf Erden hier sein Wort verdrehen. |
| Das geht solange gut , solang das gut geht, |
| solange du dich an die Regeln hältst, |
| doch wenn de fällig bist , dann bist de fällig, |
| weil du dann meistens auf die Schnauze fällst. |
| Du liegst solange drauf, solang du drauf liegst, |
| bis du dich wieder auf die Füße stellst . |
| Oder so´n Sängerlein , wie ich zum Beispiel, |
| hab wie´n Dackel jahrelang gebellt, |
| bis ich auf´s heikle Thema mit der Macht kam, |
| da ham´se mich dann erst mal kaltgestellt. |
| Natürlich bin ich daran schließlich selbst schuld, |
| hätt´ ich mein´ Psalm durchs Blümlein doch gespuckt. |
| Ich weiß , das sehen die Herren von je her gern, |
| man kann ja stehen , aber leicht geduckt . |
| Das geht solange gut , solang das gut geht, |
| solange du dich an die Regeln hältst, |
| doch wenn de fällig bist , dann bist de fällig, |
| weil du dann meistens auf die Schnauze fällst. |
| Du liegst solange drauf, solang du drauf liegst, |
| bis du dich wieder auf die Füße stellst . |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.