Das Gewitter

U.Schikora

Lyrik

Komp. Uve Schikora

Text: Kurt Demmler

Wie wird die Luft so schwül und schwer,

Wolken ziehen auf von Westen her.
Die Schwalben künden es soeben
es wird ein Gewitter geben
und Wolken werden mehr und mehr.
 

Wie sind die Wälder ausgebrannt,

auf allen Wegen glüht der Sand.
Ich mache das ich weiterkomme
schon verdunkelt sich die Sonne
und geht ein Windstoß über `s  Land.
 

Wie ein Geheimnis liegt der See,

wie das Geheimnis einer Seele.
Wind wechselhaft,  kräuselt seinen Spiegel,
bis man sich nicht mehr erkennt.
Ein Blatt weht hin,
auf das Wasser,
berührt es beinah, beinah.
Schwarz wird der See,
Pupillenscharz wird der See, der See.
 

Aber da, aber da weht der Wind in das Rohr

das sich biegt unter ihm,
und geschwind in sein Lied einstimmt,
Der Wind will es so, will es so.
Wie schnell sich das zusammenbraut.
Schon ist das Wasser auf der Haut.
Ich stell` mich unter ein paar Buchen.
Buchen heißt es soll man suchen.
Und Donner übermächtig laut.
 

Wie das erfrischt wie gut das tut.

Man schüttelt `s Wasser aus dem Hut.
Noch sieht man `s aus der Ferne blitzen,
und noch tropft es in die Pfützen.
doch das ist mir schon einerlei.
 

Wie wird die Brust mir plötzlich frei,

das Unwetter, es geht vorbei.
Die Schwalben sieht man wieder höher ziehen,
der See liegt wieder still und grün,
der See liegt wieder still und zahm.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.