Das ich eine Schneeflocke wär

V.Fischer

Lyrik

Komp. Franz Bartsch

Text: Kurt Demmler

  Das ich eine Schneeflocke wär
irgendwo da rings um dich her,
tanzte ich so wunderschön
bis du bliebst stehn.
Dein Weib will dich weiterziehn,
lass sie tanzen, lass sie verglühn,
aber dir fällt etwas ein,
geh Weib, lass sein.
 

Will sie fangen mit der Stirn,

sie erinnert mich an irgendwas
will nicht mehr aus Herz und Hirn,
soll mir sagen, wie wo, wann war das.
 

Aber er erinnert sich nicht mehr

Kinderzeit ist lange her,
und das Schneehaus was wir uns gebaut,
seit zehn Jahren fortgetaut ....
 

Das ich eine Schneeflocke wär,

käm ich auf die Stirn dir so sehr,
das die Wärme deiner Haut
mich aufgetaut.
Und sie fliesst durch dein Gesicht
tränengleich und wie ein Spiegel klar,
weißt du denn noch immer nicht,
was ich dir einmal war.
 

Aber er erinnert sich nicht mehr ...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.