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Das Samenkorn |
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Electra |
Lyrik |
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Komp. Peter Ludewig / Rainer Uebel |
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Text: Kurt Demmler |
In dem Pharaonenland |
| fand man auch ein altes Samenkorn. |
| Als man es uns wiedergab |
| gaben wir es der Erde |
| und dann brach es auf - |
| brach es auf, |
| und eine Blume blühte drauf - |
| blühte drauf, |
| so eine Blume - herrlich. |
| Keiner hat sie je gesehn`, |
| kam aus einer längst vergang `nen Zeit. |
| Blieb auch nur drei Tage stehn, |
| und ging ein und ließ uns keinen Samen mehr - |
| keinen mehr , |
| und niemals mehr kommt so was her - |
| so was her, |
| und niemals mehr erblüht sie ! |
| In dem Pharaonengrab |
| lebte noch ein altes Samenkorn. |
| Wenn das Herz doch |
| das ich hab` |
| bis in ferne Zeiten |
| auch sein Leben hielt - |
| Leben hielt. |
| Nach tausend Jahren wieder fühlt - |
| wieder fühlt |
| und wär `n es drei Tage nur das es fühlt - |
| das es fühlt |
| und wären es drei Stunden nur |
| das es fühlt |
| nur drei Minuten - |
| herrlich ! |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.