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Dein Garten |
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E. Fish |
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Lyrik |
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Komp. Eric Fish / Gerit Hecht |
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Text: Bodenski |
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| Dein Garten war verwildert und vertrocknet. |
| Ich hab so manche Nacht darin gepflügt, |
| Gerodet und die Erde aufgelockert |
| Und die Gegenwehr im Dornenstrauch besiegt. |
| Ich sah schon bald: Es lohnte sich die Mühe, |
| Das Wasser aus dem grauen Schieferstein, |
| Nun blühen dort im Garten wilde Blumen, |
| Und in der Mittagsglut da wächst der roter Wein. |
| Dein Garten ist ein Abgrund wilder Blumen, ach! |
| Ich hab darin gegraben manche Nacht! |
| Dein Garten ist ein Abgrund wilder Blumen. |
| Dort auf dem nassen Felsen vor der Grotte, |
| Im Mittagsgrün der Bäume hingestreckt, |
| Da liegt ein junger Feuersalamander, |
| Der sich sonst tief in Farn und Kraut versteckt. |
| Im Sonnenschein hab ich in deinem Garten, |
| Den letzten Strauch nach Schätzen untersucht, |
| Und hab doch wieder nichts als Gras gefunden. |
| So bleib ich ohne Lohn und bin verflucht. |
| Dein Garten ... |
| Nach langer Arbeit bin ich schwer und müde |
| Und schlafe zwischen weißen Steinen ein. |
| Im Traum pflüg ich schon einen andern Garten, |
| Vielleicht wird dort mein Glück vergraben sein. |
| Dein Garten... |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.