Dein Gesicht

H. Biege

Lyrik

Komp. Holger Biege

Text: Ingeborg Branoner

 

Mit der Zeit schlägt uns die Zeit

Narben in die Eitelkeit
brennt uns ihre Zeichen auf die Haut
große Lust und kleines Leid

eine Spur von Traurigkeit 

sind im Spiegel mir schon sehr vertraut.
 

Jeder Tag schreibt dir und mir

Geschichten ins Gesicht
und wer lesen kann
übersieht sie nicht.
 

Jeden Tag entdecke ich

neue Spuren auch an dir
zeichne sie mit meinen Händen nach.
Schönheit, die so wach und kalt
Liebste, ach, die lässt mich kalt.
Deine Schönheit aber hält mich wach.
 

Jeder Tag schreibt dir und mir

Geschichten ins Gesicht
und wer lesen kann
übersieht sie nicht.
Also Liebste, bitt ich dich
zeig dich wie du bist für mich
mal kein falsches Lächeln ins Gesicht.
Das ich gleich erkennen kann,
was dir heute wiederfahr’n
auch die falschen Farben brauchst du nicht.
 

Jeder Tag schreibt dir und mir

Geschichten ins Gesicht
und wer lesen kann
übersieht sie nicht.
 

Glaub mir:

Jeder Tag schreibt dir und mir
Geschichten ins Gesicht
und wer lesen kann
übersieht sie nicht.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.