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Denke daran |
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Dialog |
Lyrik |
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Komp. Dialog |
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Text: Dialog |
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| Lange vor unserer Zeitrechnung gab es am Mittelmeer eine Stadt |
| eine stolze Stadt, sie hatte schöne Häuser und Menschen erfüllten sie mit Leben, |
| diese Stadt hieß Karthago. |
| Das große Karthago führte drei Kriege. |
| Es war noch mächtig nach dem Ersten, |
| noch bewohnbar nach dem Zweiten, |
| nicht mehr auffindbar nach dem Dritten. |
| Jahrzehntelang war sie umkämpft, Millionen fielen in sie ein, |
| raubten und brannten alles aus, bis das die Stadt im Wind verweht. |
| Ich frag mich ist denn das normal, |
| war das denn nur in jener zeit, |
| es starben Menschen ohne Zahl |
| und fast vergessen ist ihr Leid. |
| Ich denke daran. |
| Ich gehe heut durch meine Stadt und hab das Leben noch vor mir, |
| mag viele Dinge um mich her, will viel erleben noch mit dir. |
| Soweit, so gut ist alles klar und doch erschreckt mich die Gefahr, |
| ein Knopfdruck nur im Weißen Haus, löscht in Sekunden alles Leben aus. |
| Ich denke daran, denke daran |
| ich kann noch vieles geben. |
| denke daran, denke daran, |
| auch Karthago wollte leben. |
| Ich denke daran, denke daran |
| ich kann noch vieles geben. |
| denke daran, denke daran, |
| auch Karthago wollte leben. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.