Der achte Tag

Der achte Tag

Karat

Lyrik

Komp. Martin Becker

Text: Herbert Dreilich

 

  Wie lang, meinst du, lebt die Welt.

Muß sie nicht, wie wir, auch gehn.

Der Ring, der sie zusammen hält

hat tausend Risse schon.

Sind wir denn wirklich schon so weit

bei allem, was ein Gott uns gab,

zerreiben wir das letzte Hemd

und warten auf den achten Tag.

 

  Wie viel, meinst du, gibt uns die Zeit,

bis uns die Erde nicht mehr mag,

irgendwann am achten Tag.

Wir feiern blind den Hochverrat,

wir tanzen schon auf unserm Grab,

und warten auf den achten Tag.

 

  Willkommen liebe Kinder in diesem Paradies,

voll Scherben und voll Träumer,

das man euch hinterließ.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.