Der Apfeltraum

Der Apfeltraum

Renft

Lyrik

Komp. Peter Gläser

Text: Gerulf Pannach

hab geschlafen unterm apfelbaum und der hing mit äpfeln voll
als ich träumte einen apfeltraum in moll alle äpfel hatten ein gesicht
jedes weinte bitterlich und der apfelbaum der neigte sich zu mir

rüttle schüttle mich fremder mein gewicht ist gar zu schwer
träume deinen traum unterm apfelbaum doch hinterher

kam ein vogel flog auf einen ast und er war die goldmarie
aus dem märchen mein freund aufgepaßt sprach sie
dieser baum gehört dem alten mann in dem häuschen nebenan
wenn du kannst denn es geht ihm sehr schlimm hilf ihm

recke strecke dich ich erwecke dich aus deinem traum
stell dich nicht so an hilf dem alten mann und seinem baum

wachte auf fast wie ein trunkenbold stellte fest nur fantasie
war der apfeltraum und auch die goldmarie
nahm die äpfel ab gab sie dem mann der schon sieben lange jahr
wie er sagte nicht in seinem garten war

sieben jahre sind manchmal stumm und blind mehr als ein traum
sprach der kranke mann bot zum dank mir an den apfelbaum

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.