Der Fahrradverkäufer

Der Fahrradverkäufer

Karat

Lyrik

Komp. Herbert Dreilich

Text: Herbert Dreilich / Norbert Kaiser

 

  Ich werf' meinen Koffer und den Hut

dazu weit hinaus zum Fenster.

Das fällt mir nicht schwer,

denn ich fahre heute noch zu ihr.

Meine ganze Traurigkeit werf` ich hinterher.

Und von meinem Seelenstall schließe ich die Tür.

 Denn ich fahre heute noch zu ihr.

 

  Hunderttausend mal hab ich davon geträumt.

Hunderttausend Mal hab ich den Zug versäumt.

Heute Nacht stehen die Sterne für uns so hoch.

 

  Heut Nacht, heut Nacht, heut Nacht bin ich bei dir.

Ich werf` meine Fesseln endlich ab von mir.

Ich kann doch nichts gewinnen, wenn ich nie etwas riskier.

Denn ich fahre heute noch zu dir.

 

  Einmal sag ich ja. Und dann sag ich wieder nein.

Einmal will ich raus, und dann will ich wieder rein.

Einmal will ich hin. Und dann will ich wieder her.

Doch ich fahre heute noch zu dir.

 

  Hunderttausend mal hab ich davon geträumt.

Hunderttausend Mal hab ich den Zug versäumt.

Heute Nacht stehen die Sterne  für uns so hoch.

Heut Nacht, heut Nacht, heut Nacht bin ich bei dir.

Heut Nacht, heut Nacht, heut Nacht bin ich bei dir.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.