Der Hahn

Team 4

Lyrik

Komp. Thomas Natschinski

Text: Hartmut König

Ich kenne einen Hahn der morgens schreit.

Und wenn er mal nicht schreit dann tut `s mir leid.
Dann schlaf ich bis zum Mittag und kann nicht zum Bahnhof gehn `,
um dich zu sehn `.
 

Ich kenne einen Hahn der ist schön fett.

Ich weiß das unsre Nachbarn ihn gern hätt`.
Dann schlief ich bis zum Mittag und kann nicht zum Bahnhof gehn `,
um dich zu sehn `.
 

Ich kannte einen Hahn, ein doofes Vieh,

das immer nur einem Tage schrie.
Und schlief ich bis zum Mittag, konnt` nicht zum Bahnhof gehn`
um dich zu sehn`.
 

Ich kannte einen Hahn, der ist jetzt tot,

der liegt zur Strafe auf meinem Butterbrot.
Und da kommst du zur Tür herein
und sagst gestern ging es nicht,
da hatt` ich Schicht.
Dann sagst du, hier riecht `s gut
und nimmst vom Hahn das rechte Knie.
Das arme Vieh.
Das arme Vieh.
Das arme Vieh.
Das arme Vieh.
...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.