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Was bleibt nach dem Tode, |
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wenn der Name nicht bleibt. |
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Und wie bleibt der Name |
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wenn Geschichte er schreibt. |
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Wie schreibt er Geschichte |
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wenn entdeckt, wenn er entdeckt, |
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was sich unsern Blicken |
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bisher noch versteckt. |
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Was bleibt nach dem Tode, |
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wenn nicht bleibt, |
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wenn nicht bleibt der Ruhm. |
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Was bleibt nach dem Tode, |
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große Tat, großes Menschentum. |
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Es ging in`s zwanzigste Jahrhundert |
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jedes Land, jedes war entdeckt. |
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Nur der kalte Pol im Süden |
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auf der Karte noch weiß gefleckt. |
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Da begann der große Wettlauf |
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ihre Schiffe machten flott, |
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zwei Kapitäne, namenlose |
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später: Amundsen und Scott |
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Die Antarktis war bald erreicht |
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doch dann kam das schwerste Stück, |
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auf Schlitten die Fahrt ins Eis begann |
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und kein Weg vom Ziel zurück. |
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Und Hunger und Kälte, Einsamkeit |
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länger noch als ein Jahr. |
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Und die Frage immerzu: |
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Wie weit schon der andere, der andere war ? |
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Nur der erste, nur der erste |
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hätte wirklich erreicht sein Ziel. |
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Nur der Zweite, nur der Zweite, |
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in den Augen der Menschen - |
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ist nicht viel. |
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Und sie hetzten ihre Hunde |
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und sich selber gnadenlos, |
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denn der eine würde scheitern |
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und der andre wär` bald groß. |
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Doch als Scott an den Südpol kam |
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da stand schon Amundsens Fahne fein |
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da brach der Frost von draußen her |
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ihm tief in das Herz hinein. |
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Kein Petroleum half mehr |
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und kein Denken an Frau und Kind. |
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Und erfroren mit ihm sind vier Mann |
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im ewigen Eis und Wind. |
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Was bleibt nach dem Tode, |
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wenn der Name nicht bleibt. |
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Und wie bleibt der Name |
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wenn Geschichte er schreibt. |
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Was bleibt nach dem Tode, |
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wenn nicht bleibt, |
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wenn nicht bleibt der Ruhm. |
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Was bleibt nach dem Tode, |
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große Tat, großes Menschentum. |
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Was bleibt nach dem Tode, |
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wenn nicht bleibt, |
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wenn nicht bleibt der Ruhm. |
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Was bleibt nach dem Tode, |
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große Tat, großes Menschentum. |