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Der Maler |
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Electra |
Lyrik |
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Komp. Bernd Aust |
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Text: Kurt Demmler |
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Viele Hundert Jahre sind hin über die Welt |
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seit ein großer Maler malte die Madonna, die das Kind auf den Armen hält. |
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Gottes Frau und Josephs Frau, |
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aber war es nicht vor allem jene Frau, |
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die in seinem Herzen war |
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, irgendwo gewonnen, irgendwo gesehen, |
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oder nichts als Sehnsucht gar. |
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Und er malte Gott nicht wie ein Feuer oder Licht, |
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und er malte Gott wie es aus Menschenaugen spricht. |
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Jahwe hörte auf ein Geist vom Himmel her zu sein, |
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wurde Geist des Menschen und ein Maler fing ihn ein. |
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Viele Hundert Jahre sind hin über die Welt, |
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doch es blieb der Welt sein Name. |
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Die Madonna die das Kind in den Armen hält, |
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eine neue Göttlichkeit, und der Maler klopfte seinen Pinsel aus. |
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Meine Schöne, schau dir`s an, also habe ich als Maler dich geliebt, |
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also lieb ich dich als Mann. |
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Und er malte Gott nicht wie ein Feuer oder Licht, |
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und er malte Gott wie es aus Menschenaugen spricht. |
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Jahwe hörte auf ein Geist vom Himmel her zu sein, |
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wurde Geist des Menschen und ein Maler fing ihn ein. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.