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Der Mann im Souterrain |
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Thalheim |
Lyrik |
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Komp. Barbara Thalheim |
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Text: Fritz-Jochen Kopka |
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Ich geh übern Hof, verschluckt von der Nacht, |
| Im Souterrain hat der Mann sein grelles Licht angemacht. |
| Die Vorhänge sind weit offen, ich sehe, er trinkt und schweigt. |
| Er handelt wie auf der Bühne. |
| Dieser Mann im Souterrain spielt der Welt etwas vor, |
| Die Lautlosigkeit dringt wie Gift in mein Ohr. |
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Fliehen kann er nicht, er stellt sich nicht tot. |
| Der Mann mit der Flasche hält nicht hintern Berg mit der Not. |
| Die Offenheit ist sein Anschluss, |
| sein Draht zu der heilen Welt. |
| Wann fällt der verdammte Vorhang? |
| Doch der Mann im Souterrain spielt der Welt etwas vor, |
| Die Lautlosigkeit dringt wie Gift in mein Ohr. |
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Warum ist er nur so offen |
| Was spielt er sein Elend aus |
| Was macht er die Welt betroffen |
| Jetzt ängstigt mich mein Zuhaus |
| Was muß ich denn immer sehen |
| Was in seinem Raum geschieht |
| Vielleicht hat er eine Hoffnung |
| Solange ihn jemand sieht |
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Dieser Mann im Souterrain zeigt der Welt seine Not: |
| Die Einsamkeit |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.