Der Morgen auf dem Gipfel

Der Morgen auf dem Gipfel

Natschinski

Lyrik

Komp. Thomas Natschinski

Text: Jan Witte

Noch herrscht hier Nacht

nur zum Gipfel hin stehn`
Gipfel und Fels im Gold.
Noch können wir durch die Nebel kaum sehn `
wem wohl der Fluss so graut.
 

Dort hinauf wo wild der Wind

seine Kräfte misst,
dort hinauf wo Mühen wert sind
das man sie nie vergisst.
Dort hinauf, dort.
 

Ahnen nur lässt sich im Morgengrau,

das muss der Weg wohl sein.
Badeten vorhin die Füße im Tau
gehn` sie nun wund auf Gestein.
 

Vor uns der Gipfel,

oh welch` ein Gefühl
wiegen auch Glieder wie Blei.
Vergessen die Ängste,
nun endlich am Ziel.
Hier sind wir vogelfrei.
 

Dort hinauf wo wild der Wind

seine Kräfte misst,
dort hinauf wo Mühen wert sind
das man sie nie vergisst.
Dort hinauf, dort.
 

Dann sprengt die Seilbahn die himmlische Ruh `

und vor ihr fliehen wir.
Ach, hundertköpfig stürzt sie auf uns zu,
herzloses Fabeltier.
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.