Der siebte Reiter

H. Biege

Lyrik

Komp. Holger Biege

Text: Michael Kunze

 

Auf dem Weg durch das Nebelmeer

der Siebte Reiter auf schwarzem Pferd

Ein Schattenbild vor dem schweigenden Mond

Und er malt langsam mit seinem Schwert

Spuren aus Licht an den Nachthorizont

und Sterne sinken ins Nebelmeer.

 

Weinende Wälder, von Trauer schwer

Fallendes Wasser, zu Eis erstarrt

Am Rand der Schlucht ein versteinerter Baum

Und an den Ufern der Gegenwart

der Siebte Reiter erwacht aus dem Traum

und über ihm keine Sterne mehr.

 

Um die Berge der Strahlenkranz

Erfrorenes Feuer taucht aus der Flut

Die Nacht ertrinkt in Kaskaden von Licht

In Fontänen zerspringt die Glut

Der Siebte Reiter verbirgt sein Gesicht

Kein Schrei, kein Sturm, nur ein wilder Tanz

Der Siebte Reiter verbirgt sein Gesicht.

 

Wo ging er hin und wo kam er her?

Der Siebte Reiter auf schwarzem Pferd

Ist verschwunden im Nebelmeer.

 

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.