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Der Stich den man spürt

Karat

Lyrik

Komp. Leslie Beathoven (= Carsten Mohren)

Text: Herbert Dreilich

 

Manchmal nehmen

manchmal geben,
ob`s weh tut oder nicht.
Die Zeit bestimmt das Leben,

Schatten oder Licht.

Habe Nächte wach gelegen
und keinen Tag geruht,
weinte Freudentränen,

Ebbe oder Flut.

 

Bin manchmal weggerannt,

und doch nie weg gewesen.
Dann war die Welt zu klein,

Sein oder Nichtsein.

Wollte edle Schätze heben,

alles stand auf Sieg.
Doch das Glück war schon vergeben,
Frieden oder Krieg.

Hab` die Liebe neu entdeckt,

Feuer unterm Eis.

War vor Kummer dann verrückt,

Kalt oder Heiß.
 

Alles fließt,

nichts bleibt steh`n,
kommen und geh`n

bis der Kreis sich schließt.

Es rennt die Zeit,

nur die Sehnsucht bleibt.

Und der Stich den man spürt,
wenn man etwas verliert.
 

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.