Der Teufel ist blond

Ziegler

Lyrik

Komp. Andreas Bärtels

Text: Andreas Bärtels

 

  Die Straße war lang, und fast hätt` ich sie

im Nebel überfahr` n.
Ich fragte wohin, ihr war`s egal,
weißt du, ich komm` sowieso niemals an.
Ihr Mund war eine Spur zu rot,
die Lady war als Tramp getarnt,
ein Freund hat mich vor einem Jahr gewarnt.
 

Denn der Teufel ist blond, sagte er.

Und sein Mund ist so rot, glaube mir.
Er nimmt was er will,
eines Nachts will er dich,
du kannst gar nichts dagegen tun,
denn der Teufel ist blond.
Trau ihm nicht, sieh` der Sünde ins Gesicht,
so schön und gemein,
so gefährlich allein
kann nie ein Engel sein.
 

Sie stieg einfach ein, lächelte nur,

und sagte, komm, fahr los.
Der Nebel brach auf und der Mond kam heraus,
schwefelgelb und riesengroß.
Sie sagte, du ich find dich nett,
ich geb` dir einen Tip,
nimm in dieser Gegend nie wieder mehr
eine Lady vom Straßenrand mit.
 

Denn der Teufel ist blond ...

 

so wie ich,

sieh der Sünde genau ins Gesicht.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.