|
Der Teufel ist blond |
||||
|
Ziegler |
Lyrik |
|||
|
|
|
|
Die Straße war lang, und fast hätt` ich sie |
| im Nebel überfahr` n. |
| Ich fragte wohin, ihr war`s egal, |
| weißt du, ich komm` sowieso niemals an. |
| Ihr Mund war eine Spur zu rot, |
| die Lady war als Tramp getarnt, |
| ein Freund hat mich vor einem Jahr gewarnt. |
|
Denn der Teufel ist blond, sagte er. |
| Und sein Mund ist so rot, glaube mir. |
| Er nimmt was er will, |
| eines Nachts will er dich, |
| du kannst gar nichts dagegen tun, |
| denn der Teufel ist blond. |
| Trau ihm nicht, sieh` der Sünde ins Gesicht, |
| so schön und gemein, |
| so gefährlich allein |
| kann nie ein Engel sein. |
|
Sie stieg einfach ein, lächelte nur, |
| und sagte, komm, fahr los. |
| Der Nebel brach auf und der Mond kam heraus, |
| schwefelgelb und riesengroß. |
| Sie sagte, du ich find dich nett, |
| ich geb` dir einen Tip, |
| nimm in dieser Gegend nie wieder mehr |
| eine Lady vom Straßenrand mit. |
|
Denn der Teufel ist blond ... |
|
so wie ich, |
| sieh der Sünde genau ins Gesicht. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.