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Der tote Clown

A. Fritzsch

Lyrik

Komp. Arnold Fritzsch

Text: Werner Karma

 

Ich fass noch nicht, was ich da seh

da liegt er, schön wie eine Fee
der tote Clown
Auf seiner Stirn zertaut kein Schnee

der Spötter tut uns nie mehr weh 

der tote Clown
 

Er ist in Ehren aufgebahrt

für die Überfahrt
und kriegt noch rasch, zur Ironie
die Würde der Akademie
der tote Clown
Die Haut wie Blei – im Totenschlaf
ist er nun endlich lieb und brav
der tote Clown
sein Schweigen trifft mich laut und scharf
viel tiefer, als er mich je traf
der tote Clown
 

Noch gestern sah ich die Lakai’n

vor seiner Bühne übel spei’n
Heut hüll’n sie ihn in lauter süße Blumen ein
und leiten ihn zur letzten Ruh
und lächelnd schaut er ihnen zu
der tote Clown
 

Er ist in Ehren aufgebahrt

für die Überfahrt
und hat sich auf den Weg gemacht
in seine rosarote Nacht
der tote Clown
doch wenn es ihm dort nicht gefällt
kommt er wohl wieder auf die Welt
der tote Clown

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.