Der Zug ist abgefahren

J.Walter

Lyrik

Komp. Arndt Bause

Text: Dieter Reuschel

Ich steh an leeren Gleisen

vor einer Wartehalle
und das Signal steht noch auf „grün“.
Der Zug ist abgefahren
ich stehe hier und merke,
dass ich zu spät gekommen bin.
 

Der Wind streicht übern Bahnsteig

ein Blatt weht welk vorüber,
ich fühl mich ähnlich, ganz tief drin.
Der Zug ist abgefahren
und mir wird zur Gewissheit,
dass ich zu spät gekommen bin.
 

Und ich fühlte mich so sicher,

hab nie daran gedacht,
dass das mit uns banal und hart zu Ende geht.
In der Liebe gibt es keine Garantie,
das weiß ich jetzt.
Wo unser Abschied aus dem Nichts entsteht.
 

Ich steh an leeren Gleisen,

der Wind streicht übern Bahnsteig
und das Signal steht noch auf „grün“.
Der Zug ist abgefahren,
Ich stehe hier und merke,
dass ich zu spät gekommen bin.
 

Ich steh an leeren Gleisen,

hör noch die Räder rollen.
Das Licht entschwindet in die Nacht.
Der Zug ist abgefahren
und mir bleibt die Erkenntnis:
Ich hab’s wohl wieder falsch gemacht.
 

Der Zug ist abgefahren,

ich stehe hier und merke,
dass ich zu spät gekommen bin.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.