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Der Zug oder die weiße Ziege |
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Engerling |
Lyrik |
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Komp. Wolfram Bodag |
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| Der Zug, er wartet vor der Tür und ich sitz hier allein, |
| er pfeift mir zu, er stampft und keucht, er ruft wohl: "Steig doch ein!" |
| Doch ich mag nicht rein in deinen stählernen Leib, |
| du willst mich doch nur rütteln, schütteln, stoßen, treten, knuffen, puffen, |
| obwohl, ich kann dein Liedchen wirklich gut verstehen, |
| doch will ich besser nach meiner weißen Ziege sehen. |
| He, Zug, was starrst du mich so an, |
| mein Weib fährt fort mit dir, |
| nun blas nicht gleich die Backen auf, |
| du kannst ja nicht dafür. |
| Sie geht von mir und meiner weißen Ziege fort, |
| sie wollt` gerüttelt, wollt` geschüttelt, wollt` geknufft sein, wollt` gepufft sein. |
| Von mir aus kann sie sich um hundert Jahr` verspäten, |
| doch bedenke, das liebe Fräulein kann nicht hin. |
| Du lieber, alter Lok-Lok-Mann |
| der Zug bringt mir den Blues |
| und meine Ziege wartet still |
| geduldig schluckt sie Ruß. |
| Hast du nie gesehen, wie einer auf dem Bahnsteig flennt |
| von einem Abfallkübel hin zum andern rennt, |
| und sucht nach einem letzten Zeichen das er kennt, |
| von seinem Weib, das jetzt bei Eisen-Hannes pennt. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.