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Die alte Mühle |
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Renft |
Lyrik |
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| Die alte Mühle nicht mehr dreht, |
| ins Grün verwachsen, wo sie steht. |
| Ein Fleck Vergangenheit - wird auch vergehn - |
| so zwischen Feld und Wald, |
| läßt sich vom Wind umwehn. |
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Schweigt schon ewig, doch ist sie |
| uralte Zeit voll Phantasie. |
| Wer weiss, was sie erlebt, was sie gesehn; |
| könnt` sie wohl reden noch, |
| das wir auch unsre Zeit verstehn. |
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Gab sie des Menschen täglich Brot, |
| war sie der Turm in schwerer Not, |
| war sie gefürchtet gar im Sturm bei Nacht, |
| hat sie der Aberglaube |
| zum Märchenschloss gemacht. |
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Hat überlebt in unsre Zeit, |
| wer sieht in ihr Vergangenheit. |
| Denn nur der Wind es weiss, |
| wie alt sie schon, |
| er singt sein Lied mit ihr, |
| ganz leis, |
| kaum hörbar ist der Ton. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.