Die alte Mühle

Renft

Lyrik

Komp. Peter Kschentz

Text: Peter Kschentz

  Die alte Mühle nicht mehr dreht,
ins Grün verwachsen, wo sie steht.
Ein Fleck Vergangenheit - wird auch vergehn -
so zwischen Feld und Wald,
läßt sich vom Wind umwehn.
 

Schweigt schon ewig, doch ist sie

uralte Zeit voll Phantasie.
Wer weiss, was sie erlebt, was sie gesehn;
könnt` sie wohl reden noch,
das wir auch unsre Zeit verstehn.
 

Gab sie des Menschen täglich Brot,

war sie der Turm in schwerer Not,
war sie gefürchtet gar im Sturm bei Nacht,
hat sie der Aberglaube
zum Märchenschloss gemacht.
 

Hat überlebt in unsre Zeit,

wer sieht in ihr Vergangenheit.
Denn nur der Wind es weiss,
wie alt sie schon,
er singt sein Lied mit ihr,
ganz leis,
kaum hörbar ist der Ton.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.