Die Boote der Jugend

Puhdys

Lyrik

Komp. Dieter Birr / Peter Meyer

Text: Dieter Birr

 

  Es gibt manche Leute, die haben vergessen,
das sie einst in Boot der Jugend gesessen,
in dem sie fuhren gegen die Flut,
mit Segeln aus Jeans und Rock 'n' Roll im Blut.
 

Heut' lieg' n sie an Stegen der Intoleranz

betrachten die Boote aus sich' rer Distanz,
und zeigen verächtlich mit Fingern auf sie,
verkünden, die Jugend sei verdorben wie nie.
 

Noch vor ein paar Jahren

als sie selber jung waren
sie die Freiheit sich nahmen,
anders zu sein.
Doch das gleiche Recht wollen sie
der Jugend von heute leider nicht leihen.
 

Einst war' n sie Rebellen gegen Spießigkeit,

sie sprengen die Normen Ihrer Zeit,
sie hatten Ideale und auch manches Idol,
ihren Habitus machten sie zum Symbol.
 

Noch . . .

 

Sie denken heut' leider nicht mehr daran,

das sie Wellen schlugen im Ozean.
gestrandet am Ufer, Kapitäne ade,
die Boote der Jugend fahren weiter zur See.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.