Die Festung

Gundi

Lyrik

Komp. Gerhard Gundermann

Text: Gerhard Gundermann

 

Unter dem Mond steht eine Festung,

steht so schweigend einsam stolz.
Die Wetterfahne ist zerbrochen,
Fensterscheiben sind von Holz.
 

Hochgezogen sind die Brücken

und die Strassen freigesprengt.
Telefondrähte zerschnitten,
alle Gitter sind gesenkt.
 

Starren wir auf ihre Riegel

oder sägen wir sie auf.
Brechen wir ihre Siegel
oder legen die Hand drauf.
 

Unter dem Mond steht eine Festung,

steht so schweigend einsam stolz.
Die Wetterfahne ist zerbrochen,
Fensterscheiben sind von Holz.
 

Harrt drinnen eingemauert

eine schüchtern gute Fee.
Und was ist, wenn da ein Söldner lauert
hinter einem schweren Tank - Mg.
 

Starren wir auf ihre Riegel

oder sägen wir sie auf.
Brechen wir ihre Siegel
oder legen die Hand drauf.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.