Die Fremde

Thalheim

 

Lyrik

 

Komp. Bruno Jean Bernard "Maxime" le Forestier

 

Text: Bruno Jean Bernard "Maxime" le Forestier / dtsch. Fritz-Jochen Kopka

 

Aus dem Totenreich steige ich

Und falle auf das Leben rein
Zimmerfrauen, die schrein
Eiseneimer, die klirren
Das Hotel birst vom Lärmen der Laster
Der Terror des Tages schlägt zu
Ich soll aufstehn: verschwinden
Eine Trunkene bin ich nicht
Ich bin hier eine fremde Frau
Zugang finde ich nicht
Ins Auto flieh ich
Mit `nem Kaufhallenbrot und mit Wurst in Papier
Fahr ich hin und zurück
Nach kein Ort nirgends
Doch abends dann flüster` ich
Durch das bunte Licht der Kunst
Terroristen des Tages sind wohl keine erschienen
Doch die Kunden, die Kinder von Ihnen vielleicht
Sind verhext von der Kraft die sie nunmehr erreicht:
Der Macht der Fremde
 

Städte im Land sah ich schon viel

In diesem hat man keine Chance
Leben so vor sich hin
Fremde mögen sie nicht
Und verlassen vom Geist der was Andres verheißt
Gehn die Türen dort auf nur nach außen
 

Doch abends dann flüster` ich

Durch das bunte Licht der Kunst
Terroristen des Tages sind wohl keine erschienen
Doch die Kunden, die Kinder von ihnen vielleicht
Sind verhext von der Kraft die sie nunmehr erreicht:
Der Macht der Fremde

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.