Die Gewalt

Cäsar

Lyrik

Komp. Peter Gläser

Text: Christian Heckel

der karren klappert der karren ist alt auf dem kutschbock sitzt die gewalt
mal fängt sie hunde mal bringt sie die pest
sie schlägt dir die wunde die sich nicht heilen läßt

tochter der angst mutter der macht wo sie hinkommt wird es nacht
sie schlüpft aus dem geld als goldener geier
sie tanzt den tanz der sieben schleier

die gewalt ist ein monster und reist hin und her
zwischen weißem haus und rotem meer
die gewalt ist ein monster weißes haus rotes meer
saugt sie uns die seele leer

ich hör ihren karren seh ihre spur jeden tag macht sie dieselbe tour
jeden tag hat sie ein andres gesicht jeden tag nimmt sie zu an gewicht
sie beherrscht jeden der mit ihr spricht
nur die liebenden beherrscht sie nicht

die gewalt ist ein monster und reist hin und her
zwischen weißem haus und rotem meer
die gewalt ist ein monster weißes haus rotes meer
saugt sie uns die seele leer

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.