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Die Insel |
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Transit |
Lyrik |
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Komp. Egon Linde |
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Text: Siegfried Scholz |
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Heut` werd` ich wieder mal zur Insel fahr `n, |
| raus aus dem Stress, |
| das muss man irgendwann. |
| Dann lieg` ich in der Heide |
| und träume vor mich hin |
| und mir scheint die Insel fängt zu sprechen an: |
| He, alter Freund, |
| du bist ja wieder da. |
| Wolltest in der Hektik wohl nicht bleiben. |
| Ja, sage ich, bei dir fühl` ich mich frei |
| kann tun was ich will |
| und lass vom Wind mich treiben. |
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Denn jeden Tag die Arbeit, |
| die die Nerven strapaziert. |
| Eingefahr `ne Gleise |
| man spürt sie fast gar mehr. |
| Und wie ein Sandkorn |
| vom Wind hin -und hergeweht, |
| fühl ich mich so oft ungefähr. |
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Und manchmal bin ich sauer |
| auf mich und die ganze Welt. |
| Was ich eigentlich will |
| klappt meistens nie. |
| Ich glaub` ich hab` |
| zu wenig Willenskraft in mir |
| oder bin etwa ein viel zu kleines Licht. |
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Bleib ruhig, meint die Insel, |
| hier spürst du nichts davon. |
| Erhol ich gut bei mir |
| und fang ` mit neuen Kräften an. |
| Zwar bin auch ich verwundbar, |
| sieh dich nur mal um. |
| Trotzdem spende ich dir Trost |
| solang` ich kann. |
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Da sage ich: |
| Doch braucht man mehr. |
| Zum Beispiel Liebe |
| ohne sie kann keiner sein. |
| Und man braucht Träume |
| und ein bisschen Illusion. |
| Sonst ist man arm dran, |
| das siehst du sicher ein. |
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Da schweigt meine Insel |
| und gelassen liegt sie da. |
| Bleibt stumm, |
| so ist sie nun mal, eben. |
| So `n Zwiegespräch |
| mit ihr macht nicht alles klar, |
| doch die Insel |
| ist ein Teil von meinem Leben. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.