Die Kugel rollt

D.Hertrampf

Lyrik

Komp. Harry Jeske

Text: Lisa Fensch

 

Sie nimmt das Laken danach vom Bett,

die weiße Fahne, die sie nicht mag.
Sie hat verlor`n  und flieht vor dem Schmerz,
flieht in den neuen Tag.
 

Danach spült sie Neigen der Nacht,

die schalen Schleier von ihrer Haut.
Sie öffnet ihre Augen und sieht
wie der Morgen graut.
 

Die Kugel rollt,

und es läuft ein anderes Spiel.
Und sie setzt schon wieder auf Sieg,
denn sie hat genug Gefühl.
 

Danach schaut sie ihr Spiegelbild an

und ein leises Lachen zuckt ihr im Blut.
Ich lern` es nie, denkt sie
und schminkt sich mit neuem Mut.
 

Die Kugel rollt,

und es läuft ein anderes Spiel.
Und sie setzt schon wieder auf Sieg,
denn sie hat genug Gefühl.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.